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SCHWIMMEN

Ab in die eisigen Fluten!

Eine über 100 Jahre alte Tradition hat das Eisschwimmen in Coney Island vor New York: An jedem Neujahrstag steigen hier Hunderte in die eisigen Fluten. Und eine kleine Gruppe Hartgesottener führt dieses Ritual sogar das ganze Jahr über durch.

Ob Eisbären gesünder sind als Menschen, ist nicht bekannt. Dass das Baden bei winterlichen Wassertemperaturen aber einen positiven Effekt auf die Gesundheit hat, ist nachgewiesen. Und so steigen an jedem Neujahrtag viele Brooklyner ins kalte Nass, um das neue Jahr abgehärtet zu begrüßen. Auf eine lange Tradition blicken dabei die Mitglieder des 1903 von Bernarr MacFadden gegründeten "Coney Island Eisbären-Club" zurück: Sie gehen nicht nur einmal pro Jahr, sondern jeden Sonntag ins kalte Nass und zwar bei jedem Wind und Wetter - zum großen Erstaunen der zahlreichen Zuschauer.

Bernarr MacFaddens Philosophie war einfach: "Der Körper und die Gesundheit sind der wertvollste Besitz, bzw. das größte Kapital des Menschen" - und das gilt bis heute. Das Eisschwimmen hat für den menschlichen Organismus viele Vorteile: So wird nicht nur der Stoffwechsel aktiviert, sondern auch das Immunsystem angeregt. Auch der Kampf gegen sich selbst spielt eine Rolle, denn das Steigen in die eisigen Fluten kostet gerade bei Minustemperaturen einige Überwindung. Für Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden ist das Extrem-Schwimmen allerdings nicht das richtige: Hier könnte der Temperaturschock für Körper und Organe eine zu große Belastung bedeuten.

Die "Coney Island Eisbären" ließen übrigens ihr sonntägliches Schwimmritual doch ein einziges Mal ausfallen. Das Wetter war zu mild. Und so drehten die Schwimmer dem Wasser eine Schweigeminute lang den Rücken zu - um gegen die Klimaerwärmung zu protestieren.

Quelle: chirurgie-portal.de

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