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BEWEGUNG

Bewegung für Stressbewältigung und Entspannung

Das Qualitätssiegel SPORT PRO Gesundheit hilft bei der Auswahl der Angebote

Viele Menschen fühlen sich gestresst und haben Probleme abzuschalten. Stress ist allgegenwärtig, zeitweiliger Stress ist positiv, der Organismus braucht den Wechsel zwischen Spannung und Entspannung, positiver Stress kann sogar beflügeln. Bei häufigem Stress hingegen reagiert der Körper mit Spannungen und braucht Erholung. Zu viel oder "negativer" Stress (sog. Disstress) spielt bei vielen Krankheiten eine Rolle, besonders bei Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Rückenschmerzen oder Spannungskopfschmerzen. Risikofaktoren und Befindlichkeitsstörungen werden direkt oder indirekt durch Stress beeinflusst, z.B. Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Schlafschwierigkeiten oder Schwächung des Immunsystems. Viele Menschen rauchen oder flüchten sich in Alkohol, nehmen sich andererseits aber weniger Zeit für Bewegung. Langfristig wird die Gesundheit und die Lebensqualität durch zu viel Stress beeinträchtigt.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten, negativen Stress abzubauen oder ihm vorzubeugen: Umdenken im Alltag, Entspannungstechniken und ausreichende Bewegung tun der Gesundheit und dem Wohlbefinden gut. Körperliche Belastung kann die verkrampfte Muskulatur lockern und auch seelische Entspannung bringen. Bewegung steigert die Stimmungslage, es können stimmungsaufhellende Hormone freigesetzt werden. Bei depressiv verstimmten Personen ist eine Verbesserung der Stimmungslage durch körperliche Aktivität belegt. Entspannungstechniken, wie Autogenes Training oder Yoga können den Druck durch Stress mildern, der auf Organen und Seele lastet, gleichzeitig setzen sie in den Muskeln Spannungen frei. Regelmäßiges Entspannungstraining senkt das Erregungsniveau und die Aktivität des sympathischen Nervensystems.

Entspannungstechniken wirken als möglicher Schutzschild gegen Stress und stärken die Selbstheilungskräfte. Spezielle Angebote mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT bieten Kurse zur Entspannung und Stressbewältigung an, um spezifische Risiken und stressabhängige Krankheiten zu vermeiden.

Quelle: Robert Renner, Frankfurt
DEUTSCHE ZEITSCHRIFT FÜR SPORTMEDIZIN Jahrgang 55, Nr. 1

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Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (Deutscher Sportärztebund) e.V. - DGSP ist die zentrale ärztliche Institution auf den Gebieten der Sportmedizin sowie der Gesundheitsförderung und Prävention durch körperliche Aktivität.