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ANGST VOR VERÄNDERUNG

Die Angst vor dem Unbekannten

Wer Weiterentwicklung will, kommt um den Wandel nicht herum. Und genau deshalb lassen es viele dann doch lieber beim Alten. Veränderungen gehen immer mit Unbekanntem einher und das verursacht zuweilen heftiges Unbehagen und Angst.

Dieses Beharren auf Vertrautem ist eine uralte, menschliche Verhaltensweise. In der Steinzeit, in der unser Gehirn entstand, war es eine Überlebensfrage, die sichere Höhle und das bekannte Umfeld nicht ohne zwingenden Grund zu verlassen. Ein wenig Hunger oder etwas geringere Temperaturen schufen längst nicht soviel Ungemach wie ein Aufbruch mit der ungewissen Aussicht auf wärmere Gefilde mit besserem Nahrungsangebot.

Dieses Verhalten wird auch Neulandinstinkt genannt. Es sorgt dafür, dass wir lieber an Schlechtem oder Unangenehmem festhalten, als etwas Neues zu versuchen - solange unsere Lage nicht vollkommen unerträglich geworden ist. Erst wenn die Not so drängend wird, dass wir nicht mehr ausweichen können, wagen wir den sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser.

Fragt sich, wie man diese hinderliche Zurückhaltung überwinden und zum eigenen Nutzen zu neuen Ufern aufbrechen kann. Sich darauf zu besinnen, dass uns sogenannten Zivilisationswesen kaum mehr der Hungertod oder das Erfrieren bedrohen, wenn wir Veränderungen in unserem Leben zulassen oder den Lebensmittelpunkt wechseln, kann schon eine unterstützende Erkenntnis sein. Es kann sich also lohnen, den "Steinzeitimpuls" abschalten zu lernen und ihn durch eine realistische Sicht auf Chancen und Risiken zu ersetzen.

Quelle: thomasklueh.de, Thomas Klüh

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