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BEWEGUNG
Bewegung zählt neben einer ausgewogenen Ernährung zu den allerbesten Schutzfaktoren für unsere Gesundheit. Wer sich mehr bewegen will, muss deshalb nicht zum Leistungssportler werden. Kleine Verhaltensänderungen können mehr und nachhaltiger wirken, als große Vorsätze. Jede Art von körperlicher Aktivität tut unserem Körper gut. Und schon regelmäßiges Gehen ist ein wirksames Ausdauertraining.
Gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Art der Fortbewegung. Weite Strecken zu Fuß zurückzulegen, das gehörte über Jahrtausende hinweg zum Alltag des Menschen. Mittlerweile ist das Zu-Fuß-Gehen unmodern – aber ganz zu Unrecht. Denn es ist die einfachste aller Fortbewegungen. Wer geht, muss sich nicht groß anstrengen. Es passiert einfach wie das Atmen. Und wer gehen will, kann einfach loslegen. Ein Beispiel: Die U-Bahn-Stationen in Berlin liegen im Durchschnitt 790 Meter weit auseinander. Wer mal eine Station später einsteigt, macht - bei einer Schrittlänge von 80 Zentimetern - ganz einfach 987 Schritte zusätzlich.
Unserem Körper tun wir damit einen ganz großen Gefallen. Er ist ein kleines Wunderwerk an Muskeln, Sehnen und Knochen und auf nichts besser eingerichtet, als in Bewegung zu sein. Gehen kann man immer: ob jung oder alt, alleine oder in Gesellschaft, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Man braucht dafür keine teure Sportbekleidung oder -ausstattung, keinen festen Trainingsplatz und muss auch keine Gebühren oder Eintrittsgelder zahlen.
Schritte zählen ist ganz einfach. Wir gehen ganz normal den alltäglichen Beschäftigungen nach, und der Schrittzähler zeichnet auf, wie viel wir dabei unterwegs sind. Beispiele: Eine Rezeptionistin legt durchschnittlich 1 200 Schritte am Tag zurück, ein Grafikdesigner 1 400 Schritte, ein Manager 3 000 Schritte, eine Verkäuferin 5 000 Schritte, eine Hausfrau mit Kindern 13 000 und Postboten gehen immerhin 18 000 Schritte pro Tag.
Wer seine Aktivität steigern möchte und die Freude an der Bewegung für sich entdecken will, macht schon mit 3 000 Schritten extra am Tag einen guten Anfang. 3 000 Schritte extra - das kann zum Beispiel ein Spaziergang von einer halben bis dreiviertel Stunde sein.
Bei einer Schrittlänge von 80 Zentimetern kommt man mit 3 000 Schritten rund 2,4 Kilometer weit. In Berlin ist die Strecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor mit etwa drei Kilometern etwas länger. In Hamburg kommt man mit 3 000 Schritten von der Hafenstraße zum Michel, in München vom Hauptbahnhof zum Marienplatz. In Leipzig sind es vom Hauptbahnhof etwa 3 000 Schritte bis zum Zentralstadion und in Düsseldorf vom Burgplatz zum Hauptbahnhof. In Dresden sind es am Elbufer entlang von der Augustusbrücke bis zur Marienbrücke und wieder zurück nur 3 000 Schritte und in Stuttgart einmal die Einkaufsmeile Königstraße hoch und wieder herunter.
Ein Extra-Spaziergang ist aber gar nicht immer nötig. In den Alltag integrierte Veränderungen zahlen sich aus und summieren sich auch über den Tag hinweg. Wer zum Beispiel auf den Fahrstuhl verzichtet und täglich 200 Treppenstufen steigt, stärkt schon damit nachweisbar Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel.
Quelle: Die Prävention
BEWEGUNG
Mit 3.000 Schritten mehr Schwung in den Alltag
Wer aktiv ist, hat mehr Lebensfreude. Mehr Bewegung lässt sich ganz einfach im Alltag unterbringen. Zum Beispiel mit täglich 3 000 Schritten extra. Das überfordert niemand und ist ein großer Pluspunkt für Wohlbefinden und Gesundheit.Bewegung zählt neben einer ausgewogenen Ernährung zu den allerbesten Schutzfaktoren für unsere Gesundheit. Wer sich mehr bewegen will, muss deshalb nicht zum Leistungssportler werden. Kleine Verhaltensänderungen können mehr und nachhaltiger wirken, als große Vorsätze. Jede Art von körperlicher Aktivität tut unserem Körper gut. Und schon regelmäßiges Gehen ist ein wirksames Ausdauertraining.
Gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Art der Fortbewegung. Weite Strecken zu Fuß zurückzulegen, das gehörte über Jahrtausende hinweg zum Alltag des Menschen. Mittlerweile ist das Zu-Fuß-Gehen unmodern – aber ganz zu Unrecht. Denn es ist die einfachste aller Fortbewegungen. Wer geht, muss sich nicht groß anstrengen. Es passiert einfach wie das Atmen. Und wer gehen will, kann einfach loslegen. Ein Beispiel: Die U-Bahn-Stationen in Berlin liegen im Durchschnitt 790 Meter weit auseinander. Wer mal eine Station später einsteigt, macht - bei einer Schrittlänge von 80 Zentimetern - ganz einfach 987 Schritte zusätzlich.
Unserem Körper tun wir damit einen ganz großen Gefallen. Er ist ein kleines Wunderwerk an Muskeln, Sehnen und Knochen und auf nichts besser eingerichtet, als in Bewegung zu sein. Gehen kann man immer: ob jung oder alt, alleine oder in Gesellschaft, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Man braucht dafür keine teure Sportbekleidung oder -ausstattung, keinen festen Trainingsplatz und muss auch keine Gebühren oder Eintrittsgelder zahlen.
Schritte zählen ist ganz einfach. Wir gehen ganz normal den alltäglichen Beschäftigungen nach, und der Schrittzähler zeichnet auf, wie viel wir dabei unterwegs sind. Beispiele: Eine Rezeptionistin legt durchschnittlich 1 200 Schritte am Tag zurück, ein Grafikdesigner 1 400 Schritte, ein Manager 3 000 Schritte, eine Verkäuferin 5 000 Schritte, eine Hausfrau mit Kindern 13 000 und Postboten gehen immerhin 18 000 Schritte pro Tag.
Wer seine Aktivität steigern möchte und die Freude an der Bewegung für sich entdecken will, macht schon mit 3 000 Schritten extra am Tag einen guten Anfang. 3 000 Schritte extra - das kann zum Beispiel ein Spaziergang von einer halben bis dreiviertel Stunde sein.
Bei einer Schrittlänge von 80 Zentimetern kommt man mit 3 000 Schritten rund 2,4 Kilometer weit. In Berlin ist die Strecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor mit etwa drei Kilometern etwas länger. In Hamburg kommt man mit 3 000 Schritten von der Hafenstraße zum Michel, in München vom Hauptbahnhof zum Marienplatz. In Leipzig sind es vom Hauptbahnhof etwa 3 000 Schritte bis zum Zentralstadion und in Düsseldorf vom Burgplatz zum Hauptbahnhof. In Dresden sind es am Elbufer entlang von der Augustusbrücke bis zur Marienbrücke und wieder zurück nur 3 000 Schritte und in Stuttgart einmal die Einkaufsmeile Königstraße hoch und wieder herunter.
Ein Extra-Spaziergang ist aber gar nicht immer nötig. In den Alltag integrierte Veränderungen zahlen sich aus und summieren sich auch über den Tag hinweg. Wer zum Beispiel auf den Fahrstuhl verzichtet und täglich 200 Treppenstufen steigt, stärkt schon damit nachweisbar Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel.
Quelle: Die Prävention
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www.die-praevention.de |
Das Bundesministerium für Gesundheit startete die Kampagne "Bewegung und Gesundheit" mit dem Ziel, gesunde Lebensstile in Deutschland zu fördern und zu zeigen, wie einfach es ist, sich im Alltag mehr zu bewegen. Unter dem Motto "Deutschland wird fit. Gehen Sie mit." liegt der Schwerpunkt der zahlreichen Maßnahmen und Veranstaltungen auf dem Thema Bewegung. |