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BABY-MENüS IM TEST

Baby-Menüs – gut und gesund?

Bei der Ernährung ihres Baby gehen die meisten Eltern keine Kompromisse ein. Das ist bei der Muttermilch noch einfach, aber bei den Fertigproduktion ist die Entscheidung schon schwieriger. Stiftung Warentest hat Fertigmahlzeiten für Babys ab dem fünften Monat untersucht. Das Ergebnis: Fertiggerichte sind in der Regel frei von Schadstoffen, aber sie enthalten zu wenig Fett und Vitamin C.

Mit kleinen Verfeinerungen lässt sich dieses Problem aber schnell und einfach beheben: Einen Teelöffel Rapsöl und etwas Obstsaft oder Obstpüree zugeben - fertig. Die Mitarbeiter von Stiftung Warentest hatten fünfzehn Fertigmenüs mit Fleisch ab dem fünften Lebensmonat geprüft. Tatsächlich waren in keinem Produkt die empfohlenen acht bis zehn Gramm Fett pro Mahlzeit und ausreichend Vitamin C enthalten. Teilweise fehlte es auch an Eisen und Ballaststoffen.

Babys erhalten in der Regel ab dem fünften bis siebten Monat die erste zusätzliche Nahrung. Üblicherweise wird mit reinem Gemüse begonnen und dann schrittweise der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eingeführt. Ob die Eltern den Brei lieber selbst zubereiten oder ein Fertigprodukt kaufen, hängt von den persönlichen Prioritäten ab. Da die Kinder in dieser Zeit nur kleine Mengen essen, kann zum Beispiel der Kauf von Gläschen durchaus sinnvoll sein.

Industriell hergestellte Baby-Nahrung wird besonders streng kontrolliert und ist daher praktisch schadstofffrei. Doch auch die übrigen Lebensmittel, die es zu kaufen gibt, werden ausreichend überwacht und sind für die Herstellung des Breis geeignet. Wer selbst kocht, hat natürlich den Vorteil, dass er Zutaten selbst auswählen kann. So ist es beispielsweise möglich, ganz auf Zucker und Salz zu verzichten. Auch der Geschmack bleibt besser erhalten. Dafür braucht die eigene Zubereitung mehr Zeit. Fertigprodukte hingegen sind praktisch und vorportioniert. Dafür sind sie aber vergleichsweise teuer.

Quelle: was-wir-essen.de

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