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KINDER
Mit ein paar Tricks gibt es kein Theater mit gesundem Essen: Mit bunten Gemüsestreifen oder frischen Kräutern beispielsweise den häufig unbeliebten Gemüseeintopf anrichten - das lässt den Appetit wachsen. Mit einer Prise Curry gefärbter Vollkorn-Reis schmeckt gleich viel besser. Dekoriert mit bunten Tupfen aus Radieschen-, Möhren- und Gurkenscheiben wird das Vollkorn-Käsebrötchen zum saftigen Leckerbissen. Obstwürfel auf Schaschlik-Spieße gesteckt und mit Schokostreusel dekoriert, lässt auch Obstmuffel zu wahren Obstfans werden.
Auch bei den Mahlzeiten können Sie die Entwicklung Ihrer Kinder zur Selbstständigkeit fördern. Schon kleine Kinder wollen gern mit einem eigenen Löffel essen, sich selbst die Kartoffeln auf den Teller legen oder das Brötchen bestreichen. Auch wenn es mit den Fingern geht und das T-Shirt oder die Tischdecke Flecken bekommt, bleiben Sie geduldig. Unterstützen Sie die natürliche Neugier Ihres Kindes und den Drang zum Experimentieren und Mitmachen. Das ist wichtig für das Erlernen eines gesunden Essverhaltens.
Auch Kindern schmeckt es nicht so gut, wenn sie allein am Tisch sitzen. Gemeinsam mit Eltern, Geschwistern oder Freunden macht das Essen erst richtig Spaß. Sorgen Sie bei den Mahlzeiten für eine lockere und freundliche Atmosphäre. Streitgespräche oder Themen, die mit Ärger verbunden sind, müssen bis nach dem Essen warten. Übrigens: Kinder imitieren auch in punkto Essen und Trinken gern die Eltern. Seien Sie also Vorbild!
Jedes Kind hat seine eigenen Vorlieben und Abneigungen und mag nicht alles. Wenn Sie Ihre Familie an der Planung der Mahlzeiten beteiligen und dabei im Wechsel regelmäßig Rücksicht auf die Lieblingsgerichte aller Mitglieder nehmen, haben Sie gute Chancen, dass es allen schmeckt.
Ihr Kind darf auch mal etwas auf dem Teller liegen lassen, wenn es ihm nicht schmeckt oder wenn es satt ist. Üben Sie niemals Druck aus und schimpfen Sie nicht. Sie riskieren damit, dass Ihr Kind falsche Essgewohnheiten einübt und übergewichtig wird. Kinder haben einen sehr gut funktionierenden Hunger-Sättigungsmechanismus. Am besten lassen Sie Ihr Kind immer selbst entscheiden, ob und wie viel es essen möchte. Versuchen Sie zu erreichen, dass Ihr Kind von allem ein bisschen probiert. \"Extrawürste\" müssen allerdings nicht \"gebraten\" werden.
Beim Einkauf, bei der Vor- und Zubereitung, beim Tisch decken oder beim Aufräumen - es gibt viele Möglichkeiten, Kinder aktiv bei den Mahlzeiten zu beteiligen. Den meisten Kindern macht es Spaß, Tomaten zu waschen, Möhren zu raspeln, die Salatsoße oder Quarkspeise zu rühren und Plätzchen zu backen. Dekorieren Sie beispielsweise gemeinsam die Pizza und mischen Sie die verschiedenen Flocken, Nüsse, Mandeln und Trockenfrüchte in der Müslidose. Ernten Sie die gemeinsam gepflanzten Tomaten und Erdbeeren aus dem Garten oder vom Blumentopf auf dem Balkon. So werden bei Kindern manchmal auch unbekannte oder nicht so beliebte Speisen und Lebensmittel zu wahren Gaumenfreuden.
Quelle: www.was-wir-essen.de
KINDER
Kinder brauchen Spaß am Essen
Kinder wollen vor allem eins beim Essen: Spaß haben! Und gut schmecken muss es auch! Sie achten nicht darauf, ob der Kalorien- oder Nährstoffbedarf gedeckt ist, aber sehr wohl, ob sie vor einem bunten Teller sitzen. Sie schauen nicht darauf, ob es ein besonders gesundes Essen ist, aber sehr wohl, ob ihnen die Speise wohl schmeckt.Mit ein paar Tricks gibt es kein Theater mit gesundem Essen: Mit bunten Gemüsestreifen oder frischen Kräutern beispielsweise den häufig unbeliebten Gemüseeintopf anrichten - das lässt den Appetit wachsen. Mit einer Prise Curry gefärbter Vollkorn-Reis schmeckt gleich viel besser. Dekoriert mit bunten Tupfen aus Radieschen-, Möhren- und Gurkenscheiben wird das Vollkorn-Käsebrötchen zum saftigen Leckerbissen. Obstwürfel auf Schaschlik-Spieße gesteckt und mit Schokostreusel dekoriert, lässt auch Obstmuffel zu wahren Obstfans werden.
Auch bei den Mahlzeiten können Sie die Entwicklung Ihrer Kinder zur Selbstständigkeit fördern. Schon kleine Kinder wollen gern mit einem eigenen Löffel essen, sich selbst die Kartoffeln auf den Teller legen oder das Brötchen bestreichen. Auch wenn es mit den Fingern geht und das T-Shirt oder die Tischdecke Flecken bekommt, bleiben Sie geduldig. Unterstützen Sie die natürliche Neugier Ihres Kindes und den Drang zum Experimentieren und Mitmachen. Das ist wichtig für das Erlernen eines gesunden Essverhaltens.
Auch Kindern schmeckt es nicht so gut, wenn sie allein am Tisch sitzen. Gemeinsam mit Eltern, Geschwistern oder Freunden macht das Essen erst richtig Spaß. Sorgen Sie bei den Mahlzeiten für eine lockere und freundliche Atmosphäre. Streitgespräche oder Themen, die mit Ärger verbunden sind, müssen bis nach dem Essen warten. Übrigens: Kinder imitieren auch in punkto Essen und Trinken gern die Eltern. Seien Sie also Vorbild!
Jedes Kind hat seine eigenen Vorlieben und Abneigungen und mag nicht alles. Wenn Sie Ihre Familie an der Planung der Mahlzeiten beteiligen und dabei im Wechsel regelmäßig Rücksicht auf die Lieblingsgerichte aller Mitglieder nehmen, haben Sie gute Chancen, dass es allen schmeckt.
Ihr Kind darf auch mal etwas auf dem Teller liegen lassen, wenn es ihm nicht schmeckt oder wenn es satt ist. Üben Sie niemals Druck aus und schimpfen Sie nicht. Sie riskieren damit, dass Ihr Kind falsche Essgewohnheiten einübt und übergewichtig wird. Kinder haben einen sehr gut funktionierenden Hunger-Sättigungsmechanismus. Am besten lassen Sie Ihr Kind immer selbst entscheiden, ob und wie viel es essen möchte. Versuchen Sie zu erreichen, dass Ihr Kind von allem ein bisschen probiert. \"Extrawürste\" müssen allerdings nicht \"gebraten\" werden.
Beim Einkauf, bei der Vor- und Zubereitung, beim Tisch decken oder beim Aufräumen - es gibt viele Möglichkeiten, Kinder aktiv bei den Mahlzeiten zu beteiligen. Den meisten Kindern macht es Spaß, Tomaten zu waschen, Möhren zu raspeln, die Salatsoße oder Quarkspeise zu rühren und Plätzchen zu backen. Dekorieren Sie beispielsweise gemeinsam die Pizza und mischen Sie die verschiedenen Flocken, Nüsse, Mandeln und Trockenfrüchte in der Müslidose. Ernten Sie die gemeinsam gepflanzten Tomaten und Erdbeeren aus dem Garten oder vom Blumentopf auf dem Balkon. So werden bei Kindern manchmal auch unbekannte oder nicht so beliebte Speisen und Lebensmittel zu wahren Gaumenfreuden.
Quelle: www.was-wir-essen.de
