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KüRBIS

Kürbis: Herbstlust für den Gaumen

Die herbstliche Küche hält viele Gaumenfreuden bereit. Besonders vielseitig dabei ist der Kürbis. Ob pikant oder süß – mit dem Kürbis lassen sich die unterschiedlichsten, feinen Gerichte zaubern. Der Kürbis ist ein Tausendsassa in der Küche: er lässt sich braten, grillen, dünsten, pürieren, überbacken, kochen, einlegen und mehr.

In Omas Küche galt der Kürbis noch als Speise für Notzeiten oder süß-sauer eingelegt als Vorrat für den Winter. Heute feiert er ein elegantes Comeback in vielen verschiedenen leckeren Varianten und hat sogar Einzug in Gourmetküchen gehalten. Der Halloween-Kult machte ihn schließlich allgegenwärtig.

Welche Variante bevorzugen Sie?

  • Püriert für feine Suppen oder als Beilage zu Fleisch und Geflügel

  • Gerieben und pfiffig gewürzt für eine delikate Füllung

  • Zubereitet als Gemüse oder für herzhafte Gratins

  • In Stücke geschnitten, süß-sauer eingelegt oder als Kompott


In Scheiben geschnitten, gegrillt oder gebacken als Beilage oder zusammen mit anderem Gemüse als Eintopf oder Auflauf

  • Als süßer Auflauf oder Dessert

  • Das Fruchtfleisch roh gerieben als Zutat für einen Obstsalat

  • Zubereitet als Pudding, Brot, Kuchen oder Kürbisfritten

  • Zucchini roh als Salat, gegart als Gemüse, im Auflauf oder halbiert und ausgehöhlt plus leckerer Füllung für den Backofen



Ideen für die Zubereitung:
Wenn beim Laternenschnitzen für Halloween größere Mengen an Fruchtfleisch anfallen, diese einfach klein schneiden, blanchieren und bis zur weiteren Verwendung einfrieren.
Kürbisse nehmen leicht den Geschmack der übrigen verwendeten Zutaten an. Das macht sich beim Würzen bemerkbar.

Zu Kürbis passt gut Ingwer, Chili, Curry, Knoblauch, Zwiebel und Essig. In Verbindung mit diesen Gewürzen wird er pikant.
Soll Kürbis eher süß schmecken, so eignen sich Zimt, Süßweine, Liköre, Ananas, Äpfel, Erd- und Himbeeren und Orangen.
Jede Sorte hat ein spezielles Aroma. Kennen Sie eine Sorte noch nicht, so schmoren oder braten Sie einige Stücke einfach in Butter, um den Geschmack zu erkunden.
Wenn Sie Kürbis braten oder dünsten möchten, passt Olivenöl besonders gut, um den milden Geschmack ein wenig \"aufzupeppen\".

Leckeres aus der Kürbisküche:

  • Ungeschälte Stücke von großen Kürbissorten können Sie auch im Backofen bei 190 Grad Celsius backen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Die Stücke dabei auf die Schalenseite legen. Verfeinern Sie mit Butter oder Ahornsirup oder mit pikanten Füllungen.

  • Spaghetti mit Kürbissauce können Sie mit verschiedenen Kürbissorten zubereiten. Hierzu wird der Kürbis in Spalten geschnitten, geschält und entkernt und in Würfel geschnitten. Nach dem Garen (z. B. mit Zwiebel und Knoblauch bzw. in Gemüsebrühe) pürieren
  • und weiter zur Soße verarbeiten.
  • Spaghettikürbis mit Tomatensauce
    Nehmen Sie einen möglichst kleinen Kürbis, weil er im Ganzen (in einem großen Topf oder Bräter) gekocht werden muss. Nach dem Kochen wird das Fruchtfleisch, das aussieht wie Spaghetti, einfach mit einer Gabel zerpflückt und wie die Nudeln verzehrt.

  • Wussten Sie, dass auch die Blüten von Speisekürbissen essbar sind? Frische Blüten sind zwar bei uns selten im Angebot, doch wenn Sie welche bekommen können, sind sie einen Versuch wert: Ungefüllt in Ausbackteig getaucht oder frittiert, oder gefüllt zum Beispiel mit Ricotta und Kräutern.



Quelle: was-wir-essen.de, aid Infodienst

Kürbis Herbst Speisen Halloween 

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