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ADIPOSITAS
Als hilfreich haben sich gezielte Adipositas-Therapien erwiesen: Hier kann unter Aufsicht das Körpergewicht gesenkt und gleichzeitig eine gesündere Lebensweise erlernt werden. Dabei verspricht eine stationäre Behandlung kurzfristig größere Erfolge, als ambulante Maßnahmen. Das lassen erste Ergebnisse einer Beobachtungsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vermuten.
In dieser Studie wurden erstmals mit einer einheitlichen Methode verschiedene Behandlungsansätze für adipöse Kinder und Jugendliche verglichen: Über 1900 Betroffene im Alter von 8 bis 16 Jahren aus insgesamt 48 Einrichtungen nahmen daran teil. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm zu Beginn und nach Abschluss der Therapie Körpergewicht, Blutdruck und Blutfettwerte gemessen.
Das Ergebnis: Vor Beginn der Behandlung waren 14 Prozent der Kinder übergewichtig, 49 Prozent adipös sowie 37 Prozent extrem adipös. Durch die Behandlung konnten 75 Prozent der Patienten ihr Gewicht halten oder reduzieren, mehr als die Hälfte nahm dabei sogar 10 bis 15 Kilogramm ab. Je jünger und je weniger übergewichtig sie waren, desto größer war der Erfolg. Blutdruck und Blutfettwerte ließen sich durch die Behandlung reduzieren und das körperliche Wohlbefinden stieg. Die Patienten, die sich in eine stationäre Behandlung begeben hatten, nahmen dabei im Vergleich besser ab.
Die Forscher gaben allerdings zu bedenken, dass es nach Therapie-Ende nicht einfach ist, die gelernten Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren. Und so werden erst die Nachuntersuchungen zeigen können, welchen langfristigen Erfolg die verschiedenen Therapieansätze haben.
Quelle: www.was-wir-essen.de
ADIPOSITAS
Neues Wissen über Fettleibigkeit von Kindern
Immer mehr Kinder leiden unter Fettleibigkeit, der so genannten Adipositas. Doch wie kann man diesen Kindern am besten helfen, diese Krankheit zu überwinden?Als hilfreich haben sich gezielte Adipositas-Therapien erwiesen: Hier kann unter Aufsicht das Körpergewicht gesenkt und gleichzeitig eine gesündere Lebensweise erlernt werden. Dabei verspricht eine stationäre Behandlung kurzfristig größere Erfolge, als ambulante Maßnahmen. Das lassen erste Ergebnisse einer Beobachtungsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vermuten.
In dieser Studie wurden erstmals mit einer einheitlichen Methode verschiedene Behandlungsansätze für adipöse Kinder und Jugendliche verglichen: Über 1900 Betroffene im Alter von 8 bis 16 Jahren aus insgesamt 48 Einrichtungen nahmen daran teil. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm zu Beginn und nach Abschluss der Therapie Körpergewicht, Blutdruck und Blutfettwerte gemessen.
Das Ergebnis: Vor Beginn der Behandlung waren 14 Prozent der Kinder übergewichtig, 49 Prozent adipös sowie 37 Prozent extrem adipös. Durch die Behandlung konnten 75 Prozent der Patienten ihr Gewicht halten oder reduzieren, mehr als die Hälfte nahm dabei sogar 10 bis 15 Kilogramm ab. Je jünger und je weniger übergewichtig sie waren, desto größer war der Erfolg. Blutdruck und Blutfettwerte ließen sich durch die Behandlung reduzieren und das körperliche Wohlbefinden stieg. Die Patienten, die sich in eine stationäre Behandlung begeben hatten, nahmen dabei im Vergleich besser ab.
Die Forscher gaben allerdings zu bedenken, dass es nach Therapie-Ende nicht einfach ist, die gelernten Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren. Und so werden erst die Nachuntersuchungen zeigen können, welchen langfristigen Erfolg die verschiedenen Therapieansätze haben.
Quelle: www.was-wir-essen.de
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