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TEEREZEPTE

Ski und Rodel gut mit Jaga- oder Hüttentee!

Jaga- oder Hüttentee ist untrennbar mit Kälte, Schnee und Ski fahren verbunden: Es gibt kaum ein Après Ski, bei dem nicht das eine oder andere Tässchen des alkoholisierten Tees getrunken wird.

Den berühmten Tee kennt man seit dem 19. Jahrhundert: Waldarbeiter, Förster und Jäger mischten in kalten Winternächten ihren Tee mit einem Schuss Hochprozentigem, um sich gegen die Kälte zu wappnen. Schnell hatte das Getränk seine Anhänger gefunden und mittlerweile darf der Jaga- oder Hüttentee auf keiner Skihütte mehr fehlen. Als Mitte 2007 die EU entschied, dass das Teegetränk gemäß der neuen Etikettierungsrichtlinie nur noch in Österreich abgefüllt werden darf, sorgte das für große Furore. Da auch "Jager-" und "Jägertee" unter die Bezeichnung fällt, werden fertige Produkte aus Deutschland und anderen Ländern seitdem nur noch unter dem Namen "Hüttentee" verkauft. Doch die Grundrezeptur ist die gleiche. Man braucht dafür:


  • 3 cl Rum

  • 4 cl Obstler mit mindestens 48 Prozent Alkohol

  • 150 ml Rotwein

  • 50 ml Wasser

  • 2 Teelöffel Schwarztee


Die Zubereitung ist einfach: Das Wasser zum Kochen bringen, den Tee darin aufbrühen und eine Minute ziehen lassen. Dann den Rotwein erhitzen und zusammen mit Rum, Obstler und dem Tee in eine Tasse geben und heiß genießen. Als Variation kann man den Tee noch mit Zimt, Nelken oder Anis würzen. Eine etwas aufwendigere Rezeptvariation erhält man mit diesen Zutaten:


  • 3 cl Rum

  • 4 cl Obstler mit mindestens 48 Prozent Alkohol

  • 100 ml Rotwein

  • 50 ml frisch gepresster Orangensaft

  • 50 Schwarztee (zubereitet wie im Grundrezept)

  • 1 TL Zucker

  • Saft einer unbehandelten Zitrone

  • 1 Stange Zimt

  • 3 bis 4 Nelken



Den Rotwein mit dem schwarzen Tee, Zucker, Orangen- und Zitronensaft erhitzen. Die Gewürze dazu geben und kurz mitkochen. In eine Tasse füllen und mit Rum und Obstler aufgießen.

Ursprünglich wurde Jagatee mit Kräutertee zubereitet. Neben den noch heute verwendeten Gewürzen enthielt die traditionelle Mischung Himbeer-, Brombeer- und Erdbeerblätter, außerdem Schlüsselblumen und Enzian. Nachdem der Schwarztee die ursprüngliche Kräutermischung ersetzt hat, findet man diese Variante allerdings kaum noch.

Quelle: teeblog-naturideen.de

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Mit den Tee-Blog Naturideen möchte tee-blog-naturideen.de die Welt der Tees näher bringen. Mit Blick auf die verschiedenen Tee-Anbaugebiete wird Ihnen die Vielfalt der Anbausorten, Verarbeitungs- und Exportmöglichkeiten im Ganzen aufgetan. Für ein ganzheitliches Bild widmen wir uns zudem ausgiebig der Geschichte des Tees. Nützliche Tipps zur optimalen Zubereitung, Lagerung und Haltbarkeit und für den absoluten Genussmoment warten ebenso auf Sie. Wissen Sie, wie lange Tee ziehen muss, um sein Aroma am besten entfalten zu können? Wir sagen es Ihnen gern.