ZURÜCK
MEDIZIN-GEWISSEN

Medizin und Gewissen

Im Streit zwischen Markt und Solidarität

Wo steht die Medizin 60 Jahre nach dem Nürnberger Ärzteprozess?
Wo müssen sich Ärztinnen und Ärzte wehren gegen die Vereinnahmung durch Politik und gesellschaftlichen „Mainstream“?

Im Mittelpunkt des größten medizinethischen Kongresses im deutschsprachigen Raum, vom 20. bis 22. Oktober 2006 in Nürnberg, stand die Frage nach der zunehmenden Ökonomisierung des Gesundheitswesens ebenso wie nach der moralischen Korrumpierbarkeit der Beschäftigten. Die Dokumentation gibt sowohl Profis der Medizin und des Gesundheitsmarktes als auch interessierten Verbrauchern und Patienten interessante Anstöße.

Der Diskurs zu Medizin und Gewissen wurde auf folgenden Feldern geführt:
  • 60 Jahre nach dem Nürnberger Ärztekongress
  • Standortbestimmung zum Gesundheitswesen
  • Ethische Erwägungen zur Ressourcenverteilung
  • Ökonomisierung in Krankenhaus und Arztpraxis
  • Patientenautonomie und Bürgerpartizipation
  • Internationale Erosion öffentlicher Gesundheitsfürsorge


    • Das Statement zum Diskurs:
      „Nur wenn wir von Generation zu Generation nicht vergessen und Erinnerungen weitergeben, können wir Anfängen und Wiederkehr gewappnet entgegentreten. Nur wenn wir nachfragen, weiter forschen und analysieren, lernen wir als Einzelne und als Gesellschaft aus unserer Geschichte.“
      Dr. Margarte Mitscherlich-Nielsen, Schirmherrin des Kongresses


      Infos zum Buch:
      Moritz Gerhardt, Stephan Kolb u. a. (Hrsg.)
      Medizin und Gewissen
      Dokumentation des Internationalen IPPNW-Kongresses in Nürnberg
      vom 20. bis 22. Oktober 2006
      ISBN 978-3-938304-63-1

Medizin-Gewissen Ethik Medizin Verantwortung Verbraucher Patient Kongress Markt Solidarität Historie 

MEHR ÜBER MEDIZIN-GEWISSEN
Dr. med. Mabuse – die kritische Zeitschrift für alle Gesundheitsberufe, wurde vor 25 Jahren als Studentenblatt gegründet und entwickelte sich zur einzigen Zeitschrift, die von verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen gelesen wird.