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VENEN
Damit tritt Bulling auch der weit verbreiteten Annahme entgegen, dass Venenerkrankungen in erster Linie ältere Frauen betreffen: Zwar haben Frauen beispielsweise aufgrund hormoneller Veränderungen in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko. Aber auch Männer und sogar jüngere Menschen leiden in nicht unerheblichem Maße an Venenerkrankungen.
Während aus der Sicht von Laien Besenreiser, Krampfadern und Ähnliches eher ein kosmetisches Problem darstellen, sind sie für die Medizin ein sichtbare Anzeichen krankhafter Venenveränderungen. Dr. Bulling erläutert, was passieren kann, wenn diese ersten Warnzeichen nicht ernst genommen werden: Krampfadern sind Wegbereiter der Thrombose, die in einer tödlich verlaufenden Lungenembolie enden kann. Sie müssen daher unbedingt regelmäßig von einem Venenspezialisten untersucht und behandelt werden. Unbehandelt kann sich zudem ein so genanntes offenes Bein entwickeln.
Unter einer Krampfader versteht die Medizin eine krankhaft erweiterte Vene, in der die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut kann deshalb im Stehen oder Sitzen nicht mehr schnell genug aus den Beinen zum Herzen zurücktransportiert werden. Dadurch schwellen die Beine an, es kommt zum Venenstau.
Um den Zustand der Venen zu kontrollieren, stehen verschiedene Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung. Sie geben genauen Aufschluss darüber, wie funktionsfähig die Vene ist. Auch ein geschulter Blick auf die Beine verrät, wie es um die Venen bestellt ist. Weil viele Venenerkrankungen oft zu lange unerkannt bleiben oder unterschätzt werden, sollten die Hausärzte regelmäßig die Beine ihrer Patienten kontrollieren und im Zweifelsfall an einen Spezialisten überweisen, appelliert Dr. Bulling an seine Kolleginnen und Kollegen.
Besenreiser und Krampfadern werden häufig operativ oder mit Laser entfernt. Basisbehandlung aller Venenerkrankungen ist jedoch die Kompressionstherapie. Die Kompressionstherapie mit Verbänden oder Strümpfen funktioniert mit Druck, der auf das Gewebe und die Gefäße ausgeübt wird, erklärt Dr. Bulling. Dadurch werden die erweiterten Venen auf ihren normalen Durchmesser zusammengedrückt, die Venenklappen schließen wieder und das Blut staut sich nicht mehr in den Beinen.
Medizinische Kompressionsstrümpfe sind High-Tech-Produkte, die medizinische Wirksamkeit, hohen Tragekomfort und ansprechende Optik miteinander vereinen, hält Dr. Bulling einem gängigen Vorurteil entgegen. Sie eignen sich aber nicht nur für die Behandlung sie sind auch geeignet für die Vorbeugung. Wer täglich lange sitzt oder steht oder eine Fernreise plant, dem werden Kompressionsstrümpfe der leichten Klasse I empfohlen.
Quelle: www.eurocom-info.de
VENEN
Vorsorge ist wichtig für die Venen
Hervorstehende Venen sind unschön und betreffen nur ältere Menschen, so die gängige Meinung. Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache: Venenerkrankungen sind Volkskrankheiten. Rund 90 Prozent aller Deutschen haben Veränderungen an ihren Venen, verrät der Kölner Venenspezialist Dr. Bernhard Bulling.Damit tritt Bulling auch der weit verbreiteten Annahme entgegen, dass Venenerkrankungen in erster Linie ältere Frauen betreffen: Zwar haben Frauen beispielsweise aufgrund hormoneller Veränderungen in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko. Aber auch Männer und sogar jüngere Menschen leiden in nicht unerheblichem Maße an Venenerkrankungen.
Während aus der Sicht von Laien Besenreiser, Krampfadern und Ähnliches eher ein kosmetisches Problem darstellen, sind sie für die Medizin ein sichtbare Anzeichen krankhafter Venenveränderungen. Dr. Bulling erläutert, was passieren kann, wenn diese ersten Warnzeichen nicht ernst genommen werden: Krampfadern sind Wegbereiter der Thrombose, die in einer tödlich verlaufenden Lungenembolie enden kann. Sie müssen daher unbedingt regelmäßig von einem Venenspezialisten untersucht und behandelt werden. Unbehandelt kann sich zudem ein so genanntes offenes Bein entwickeln.
Unter einer Krampfader versteht die Medizin eine krankhaft erweiterte Vene, in der die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut kann deshalb im Stehen oder Sitzen nicht mehr schnell genug aus den Beinen zum Herzen zurücktransportiert werden. Dadurch schwellen die Beine an, es kommt zum Venenstau.
Um den Zustand der Venen zu kontrollieren, stehen verschiedene Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung. Sie geben genauen Aufschluss darüber, wie funktionsfähig die Vene ist. Auch ein geschulter Blick auf die Beine verrät, wie es um die Venen bestellt ist. Weil viele Venenerkrankungen oft zu lange unerkannt bleiben oder unterschätzt werden, sollten die Hausärzte regelmäßig die Beine ihrer Patienten kontrollieren und im Zweifelsfall an einen Spezialisten überweisen, appelliert Dr. Bulling an seine Kolleginnen und Kollegen.
Besenreiser und Krampfadern werden häufig operativ oder mit Laser entfernt. Basisbehandlung aller Venenerkrankungen ist jedoch die Kompressionstherapie. Die Kompressionstherapie mit Verbänden oder Strümpfen funktioniert mit Druck, der auf das Gewebe und die Gefäße ausgeübt wird, erklärt Dr. Bulling. Dadurch werden die erweiterten Venen auf ihren normalen Durchmesser zusammengedrückt, die Venenklappen schließen wieder und das Blut staut sich nicht mehr in den Beinen.
Medizinische Kompressionsstrümpfe sind High-Tech-Produkte, die medizinische Wirksamkeit, hohen Tragekomfort und ansprechende Optik miteinander vereinen, hält Dr. Bulling einem gängigen Vorurteil entgegen. Sie eignen sich aber nicht nur für die Behandlung sie sind auch geeignet für die Vorbeugung. Wer täglich lange sitzt oder steht oder eine Fernreise plant, dem werden Kompressionsstrümpfe der leichten Klasse I empfohlen.
Quelle: www.eurocom-info.de
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