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Aktueller Retrotrend bei Fahrrädern

Es ist mit Fahrrädern genauso wie mit anderen, hochtechnisierten Entwicklungen: Ist ein gewisses Niveau erreicht, wächst wieder der Hang zum Einfachen, zum Asketischen. Dies ist wohl der Grund für die Wiederbelebung der guten alten „Eingang-Fahrräder“. Die Einen beschwören die unverwüstliche Technik, die Anderen die typisch filigranen Rennräder.

Singlespeed Fahrräder wurden zu einer Zeit gebaut, in der man noch nicht mit Carbon-, Alu- und anderen Hightech-Materialen Gewicht sparen konnte. Daher waren die Rahmen der typischen Singlespeed Renner sehr filigran gestaltet. Im heutigen, wieder auflebenden Singlespeed Trend trifft man eher eine Mischung aus Hightech und Lowtech. Also z.B. dicke Alu-Rahmen und hydraulische Scheibenbremsen zusammen mit einem einzigen Fahr-Gang. Für die Designer von Q-Cycles ist dies jedoch kein gangbarer Weg. Wenn schon Singlespeed, dann auch mit dem passenden Feeling. Der Spaß an der „guten alten Handwerkskunst“ war für den Hersteller ausschlaggebend, sich intensiver mit dem Thema Singlespeed auseinander zu setzen.

Die Firma geht daher vor, wie die heutigen Hersteller mechanischer Uhren. Diese Uhrmachermeister kaufen alte Lagerbestände an Uhrwerken auf und bauen um diese alten Werke ihre eigenen Gehäuse- und Ziffernblatt-Kreationen. Q-Cycles arbeitet eng mit dem Unternehmen Scholz-Manufacturing zusammen. Dort versteht man sich noch auf echte Handwerkskunst. Hier werden z.B. alte Colnago Rennradrahmen komplett restauriert, mit edlen und vor allem handgefertigten Anbauteilen versehen und durch einen Eingang-Antrieb zu wahren Singlespeed Kunstwerken veredelt.

Der Käufer hat die Wahl, wie sein ganz individuelles Bike aussehen soll. Farbe, Bremsanlage, Felgen, Reifen, Polierteile, etc. werden vor und auch während des gesamten Erstellungs-Prozesses gemeinsam festgelegt.

Quelle: Q-Cycles

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04.11.2008