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"Eine Nährwertkennzeichnung schützt die Verbraucher nur dann, wenn sie verpflichtend ist. Freiwillig werden die Hersteller nur solche Produkte kennzeichnen, die ohnehin unproblematisch sind", betont foodwatch. Am Beispiel von Ketchups und Salatsaucen, die foodwatch aktuell mit den Ampelfarben nach englischem Vorbild gekennzeichnet hat, werde jedoch deutlich, dass hohe Zucker- und Salzgehalte nur mit verpflichtenden Farbsignalen für den Verbraucher erkennbar sind. So wirbt der Kinderketchup "Ketchupi" von Knorr mit "30 Prozent weniger Zucker", landete mit 14 Prozent Zuckeranteil aber deutlich im roten Bereich einer Ampelkennzeichnung.
Bestätigt wird die Forderung durch eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von foodwatch. 84 Prozent der Deutschen finden eine verpflichtende Kennzeichnung mit einheitlichen Symbolen nach den Ampelfarben rot, gelb und grün besser, als eine Kennzeichnung ohne einheitliche Vorgaben auf freiwilliger Basis (14 Prozent).
Die Ampelkennzeichnung markiert die Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz mit Farben. Rot bedeutet "nur in kleinen Mengen hin und wieder verzehren", Gelb "es ist in Ordnung, es häufiger zu essen" und Grün "eine gesunde Wahl".
Quelle: foodwatch
Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel gefordert
Eine farbliche Kennzeichnung der Nährwerte Zucker, Salz, Fett und gesättigte Fettsäuren für Lebensmittel ("Ampel") muss gesetzlich vorgeschrieben werden. Das fordert die Verbraucherorganisation foodwatch. Bundesverbraucherminister Horst Seehofer hatte sich nach Protesten für eine farbliche Hinterlegung der Nährwerte ausgesprochen - aber auf freiwilliger Basis. Die EU-Kommission hingegen sieht in ihrem Vorschlag eine europaweite Regelung als Pflicht vor."Eine Nährwertkennzeichnung schützt die Verbraucher nur dann, wenn sie verpflichtend ist. Freiwillig werden die Hersteller nur solche Produkte kennzeichnen, die ohnehin unproblematisch sind", betont foodwatch. Am Beispiel von Ketchups und Salatsaucen, die foodwatch aktuell mit den Ampelfarben nach englischem Vorbild gekennzeichnet hat, werde jedoch deutlich, dass hohe Zucker- und Salzgehalte nur mit verpflichtenden Farbsignalen für den Verbraucher erkennbar sind. So wirbt der Kinderketchup "Ketchupi" von Knorr mit "30 Prozent weniger Zucker", landete mit 14 Prozent Zuckeranteil aber deutlich im roten Bereich einer Ampelkennzeichnung.
Bestätigt wird die Forderung durch eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von foodwatch. 84 Prozent der Deutschen finden eine verpflichtende Kennzeichnung mit einheitlichen Symbolen nach den Ampelfarben rot, gelb und grün besser, als eine Kennzeichnung ohne einheitliche Vorgaben auf freiwilliger Basis (14 Prozent).
Die Ampelkennzeichnung markiert die Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz mit Farben. Rot bedeutet "nur in kleinen Mengen hin und wieder verzehren", Gelb "es ist in Ordnung, es häufiger zu essen" und Grün "eine gesunde Wahl".
Quelle: foodwatch
Nährwert Lebensmittel-Kennzeichnung Verbraucherinformation gesunde Ernährung