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Auf den Tisch oder in den Tank

Eine veröffentlichte Studie "Bioenergie aus Getreide und Zuckerrüben: Energie- und Treibhausgasbilanzen" stellt die klimapolitische Bewertung von Bioethanol und die geführte Diskussion um Nutzungskonkurrenzen zwischen Nahrungsmitteln und Biokraftstoffen auf eine neue Grundlage. Die Treibhausgaseinsparungen und Energiebilanzen von europäischem Bioethanol bislang deutlich unterschätzt

Zum Ergebnis kommt, dass die positiven Treibhausgaseinsparungen und Energiebilanzen von europäischem Bioethanol bislang deutlich unterschätzt wurden. Die Treibhausgaseinsparungen sind damit bis zu vier Mal höher, als in bisherigen Berechnungen angenommen.

Wesentlicher Grund dafür sind vor allem die bei der Bioethanolproduktion erzeugten Futtermittel, die in bisherigen Studien oft unberücksichtigt blieben oder deren Effekte unvollständig bewertet wurden.

Die vollständige Studie steht auf der Internetseite www.ifeu.de zur Verfügung.

Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) ist ein unabhängiges ökologisches Forschungsinstitut, das 1978 von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg gegründet wurde. Es beschäftigt etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Herausragend sind die zahlreichen Arbeiten des IFEU-Institutes zur Ökobilanzierung im Verpackungsbereich, der Abfallwirtschaft sowie zu Bioenergieträgern.

Dörte Bieler | Quelle: presseportal

Bioenergie Biokraftstoff Studie Futtermittel

13.09.2008