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Das Greenpeace Magazin veröffentlicht mit diesen Angaben erstmals detaillierte Daten über die CO2-Bilanz der deutschen Autohersteller. Bisher gab es nur Durchschnittswerte für die europäische Ebene - einen Pauschalwert aller deutschen Neuzulassungen. Deutlich gesunken ist den Zahlen zufolge der CO2-Ausstoß der BMW-Flotte. Ihre Klimabilanz verbessern konnten auch Ford, Mercedes-Benz und Opel. Nach wie vor liegen aber alle Marken, außer Smart, weit über dem Limit von 140 g/km – dem Wert, den die deutschen Autokonzerne 1998 in einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" für das Jahr 2008 zugesagt hatten.
Die Recherchen des Greenpeace Magazins ergaben außerdem, dass die deutschen Marken im westeuropäischen Ausland deutlich klimaschonendere Fahrzeuge absetzen. Die Flotten-Durchschnittswerte von Audi, BMW & Co. liegen demnach deutlich unter denen im Inland. Befördert wird der Trend zu großen und schweren und damit klimaschädlichen Modellen in Deutschland ganz offensichtlich auch durch die Regeln zur Dienstwagenbesteuerung: Anders als etwas in Großbritannien sind hierzulande Fahrzeugkosten unbegrenzt als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Wenig verwunderlich ist deshalb, dass unter den Neuzulassungen mit mehr als 150 PS besonders viele Dienstwagen zu verzeichnen sind. 2007 waren es 68,8 Prozent.
Grundlage der Recherche waren Statistiken der Europäischen Kommission zu Pkw-Neuzulassungen des Jahres 2007, die vom Hamburger Institut Ökopol im Auftrag des Greenpeace Magazins ausgewertet wurden.
Quelle: Greenpeace
Autoabgase: Greenpeace hat nachgemessen
Die verkauften Autos von Audi, Porsche und Volkswagen sind in den vergangenen Jahren klimaschädlicher geworden! Statt niedrigere CO2-Emissionen zu erreichen, lag zum Beispiel der durchschnittliche Kohlendioxid-Ausstoß 2007 bei Neuzulassungen der Marke Audi in Deutschland bei 185,4 g/km. Vor fünf Jahren waren es nur 180,9 g/km gewesen. Der Flottendurchschnitt von Porsche stieg von 274,4 g/km in 2002 auf 287 g/km in 2007. Fahrzeuge der Marke Volkswagen emittierten im vergangenen Jahr durchschnittlich 166,7 g/km, 2002 hatte VW bei 162,5 g/km gelegen.Das Greenpeace Magazin veröffentlicht mit diesen Angaben erstmals detaillierte Daten über die CO2-Bilanz der deutschen Autohersteller. Bisher gab es nur Durchschnittswerte für die europäische Ebene - einen Pauschalwert aller deutschen Neuzulassungen. Deutlich gesunken ist den Zahlen zufolge der CO2-Ausstoß der BMW-Flotte. Ihre Klimabilanz verbessern konnten auch Ford, Mercedes-Benz und Opel. Nach wie vor liegen aber alle Marken, außer Smart, weit über dem Limit von 140 g/km – dem Wert, den die deutschen Autokonzerne 1998 in einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" für das Jahr 2008 zugesagt hatten.
Die Recherchen des Greenpeace Magazins ergaben außerdem, dass die deutschen Marken im westeuropäischen Ausland deutlich klimaschonendere Fahrzeuge absetzen. Die Flotten-Durchschnittswerte von Audi, BMW & Co. liegen demnach deutlich unter denen im Inland. Befördert wird der Trend zu großen und schweren und damit klimaschädlichen Modellen in Deutschland ganz offensichtlich auch durch die Regeln zur Dienstwagenbesteuerung: Anders als etwas in Großbritannien sind hierzulande Fahrzeugkosten unbegrenzt als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Wenig verwunderlich ist deshalb, dass unter den Neuzulassungen mit mehr als 150 PS besonders viele Dienstwagen zu verzeichnen sind. 2007 waren es 68,8 Prozent.
Grundlage der Recherche waren Statistiken der Europäischen Kommission zu Pkw-Neuzulassungen des Jahres 2007, die vom Hamburger Institut Ökopol im Auftrag des Greenpeace Magazins ausgewertet wurden.
Quelle: Greenpeace
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