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Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir in Zukunft mehr denn je die genetische Vielfalt der Wildarten brauchen werden. Sie sind eine Quelle von Sortenmerkmalen, ohne die man bei Neuzüchtungen von Nutzpflanzen nicht auskommen kann. Angesichts eines unverminderten Artenverlustes weltweit, hat auch der Schutz wichtiger Wildarten für die Züchtung große Bedeutung.
Bis zum Jahr 2010 soll deshalb die Ausweisung so genannter genetischer Schutzgebiete innerhalb bereits bestehender Naturschutzgebiete abgeschlossen sein. Solche Gebiete bestehen aus einer definierten, meist innerhalb von Naturschutzgebieten gelegenen Teilfläche, in der spezielle Wildarten vorkommen. Derartige Schutzzonen sollen zum Beispiel für eine Rüben-Wildart (Beta patula) auf Madeira und für eine Kohl-Wildart (Brassica insularis) auf Sizilien eingeführt werden.
Auch wenn die meisten der schutzwürdigen Wildpflanzen Europas im Mittelmeerraum zu finden sind, wachsen gefährdete Wildarten auch vor unserer Haustür. So der Wildsellerie, der für die Stangensellerie-Züchtung als Spender von neuen Eigenschaften wichtig ist.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Biologische Vielfalt sichert unsere Nahrung
Viele Wildpflanzen enthalten Erbinformationen von unschätzbarem Wert für unsere Ernährung. Mit ihnen verwandte, gezüchtete Kultursorten können weniger gut auf Klimaveränderungen und neue Schädlinge reagieren, als die genetisch vielfältigeren Wildformen. In neuartigen „Genbanken“ können jedoch schon aus Platzgründen nicht alle nutzbaren Pflanzenarten tiefgefroren gelagert werden. Deshalb gilt es, Wildpflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum wirkungsvoll und dauerhaft zu erhalten.Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir in Zukunft mehr denn je die genetische Vielfalt der Wildarten brauchen werden. Sie sind eine Quelle von Sortenmerkmalen, ohne die man bei Neuzüchtungen von Nutzpflanzen nicht auskommen kann. Angesichts eines unverminderten Artenverlustes weltweit, hat auch der Schutz wichtiger Wildarten für die Züchtung große Bedeutung.
Bis zum Jahr 2010 soll deshalb die Ausweisung so genannter genetischer Schutzgebiete innerhalb bereits bestehender Naturschutzgebiete abgeschlossen sein. Solche Gebiete bestehen aus einer definierten, meist innerhalb von Naturschutzgebieten gelegenen Teilfläche, in der spezielle Wildarten vorkommen. Derartige Schutzzonen sollen zum Beispiel für eine Rüben-Wildart (Beta patula) auf Madeira und für eine Kohl-Wildart (Brassica insularis) auf Sizilien eingeführt werden.
Auch wenn die meisten der schutzwürdigen Wildpflanzen Europas im Mittelmeerraum zu finden sind, wachsen gefährdete Wildarten auch vor unserer Haustür. So der Wildsellerie, der für die Stangensellerie-Züchtung als Spender von neuen Eigenschaften wichtig ist.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Kulturpflanzen Sortenzüchtung Wildpflanzen Ernährung