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Extremer Stress kann zu einer Störung des Calcium-Haushaltes in der Herzmuskelzelle führen. Bei der Tako-Tsubo-Kardiomyopathie handelt es sich um eine akut auftretende, oft schwere, aber behebbare Funktionsstörung des Herzmuskels. Sie kommt vor allem bei älteren Frauen und nach starkem emotionalem oder körperlichem Stress vor. Deshalb bezeichnet man sie auch als „Syndrom des gebrochenen Herzens“.
Beschwerden wie Brustschmerz und Atemnot ähneln denen eines Herzinfarkts, ohne dass eine Herzkranzgefäß-Verengung nachweisbar wäre. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bislang unklar. Wahrscheinlich spielt jedoch eine übermäßige Ausschüttung von Stresshormonen eine zentrale Rolle.
Erstmals konnten die Untersuchungen von Dr. Holger Nef und Kollegen zeigen, dass sich die akute Funktionseinschränkung des Herzmuskels möglicherweise auf eine Störung des Calcium-Haushalts in der Herzmuskelzelle zurückführen lässt. „Die durch die Forschungsarbeit von Dr. Holger Nef gewonnenen Erkenntnisse“, so Prof. Dr. med. Hellmut Oelert, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung für Herzforschung, „tragen entscheidend dazu bei, das Phänomen der Tako-Tsubo-Kardiomyopathie besser zu verstehen und weiter aufzuklären, um daraus möglicherweise auch Konsequenzen für eine erfolgreiche Behandlung dieser Erkrankung zu ziehen.“
Quelle: Herzstiftung
Ein „Gebrochenes Herz“ ist doch heilbar!
Der August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung 2008 geht an Dr. med. Holger Nef. Der Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für seine Forschungsarbeit zur „Tako-Tsubo-Kardiomyopathie“.Extremer Stress kann zu einer Störung des Calcium-Haushaltes in der Herzmuskelzelle führen. Bei der Tako-Tsubo-Kardiomyopathie handelt es sich um eine akut auftretende, oft schwere, aber behebbare Funktionsstörung des Herzmuskels. Sie kommt vor allem bei älteren Frauen und nach starkem emotionalem oder körperlichem Stress vor. Deshalb bezeichnet man sie auch als „Syndrom des gebrochenen Herzens“.
Beschwerden wie Brustschmerz und Atemnot ähneln denen eines Herzinfarkts, ohne dass eine Herzkranzgefäß-Verengung nachweisbar wäre. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bislang unklar. Wahrscheinlich spielt jedoch eine übermäßige Ausschüttung von Stresshormonen eine zentrale Rolle.
Erstmals konnten die Untersuchungen von Dr. Holger Nef und Kollegen zeigen, dass sich die akute Funktionseinschränkung des Herzmuskels möglicherweise auf eine Störung des Calcium-Haushalts in der Herzmuskelzelle zurückführen lässt. „Die durch die Forschungsarbeit von Dr. Holger Nef gewonnenen Erkenntnisse“, so Prof. Dr. med. Hellmut Oelert, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung für Herzforschung, „tragen entscheidend dazu bei, das Phänomen der Tako-Tsubo-Kardiomyopathie besser zu verstehen und weiter aufzuklären, um daraus möglicherweise auch Konsequenzen für eine erfolgreiche Behandlung dieser Erkrankung zu ziehen.“
Quelle: Herzstiftung
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