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Zusammen mit Partnern aus der Züchtung und dem Lebensmittelsektor unternimmt das Julius Kühn-Institut Anstrengungen, neue Anwendungsmöglichkeiten für die Blaue Süßlupine zu erschließen. Mit innovativen Ansätzen soll der Rückstand bei der Züchtung, den die Blaue Süßlupine gegenüber den Hauptfruchtarten wie Weizen oder Kartoffeln hat, aufgeholt werden.
Weltweit größter Produzent von Lupinen ist Australien mit einer Anbaufläche von 424.000 ha und einer Produktion von 530.000 t pro Jahr.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Eiweißlieferant Lupine kann Soja ersetzen
Erst vor wenigen Jahren begannen die Züchtungsforscher des Julius Kühn-Instituts mit ihren Forschungen an der Blauen Süßlupine (Lupinus angustifolius). Dieser Pflanze wird in Europa zukünftig ein stärkeres Interesse gelten, glauben die Wissenschaftler. Die Blaue Süßlupine sei eine agrarökologisch interessante heimische Eiweißpflanze. Sie liefere ein Samenprotein, das für die Tierfütterung sehr gut geeignet sei. Aber auch für die menschliche Ernährung komme Lupinenprotein als hochwertiger Ersatz für Soja- und Tiereiweiß in Frage.Zusammen mit Partnern aus der Züchtung und dem Lebensmittelsektor unternimmt das Julius Kühn-Institut Anstrengungen, neue Anwendungsmöglichkeiten für die Blaue Süßlupine zu erschließen. Mit innovativen Ansätzen soll der Rückstand bei der Züchtung, den die Blaue Süßlupine gegenüber den Hauptfruchtarten wie Weizen oder Kartoffeln hat, aufgeholt werden.
Weltweit größter Produzent von Lupinen ist Australien mit einer Anbaufläche von 424.000 ha und einer Produktion von 530.000 t pro Jahr.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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