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Wie das gehen kann - dieser Frage sind 13 europäische Forschungsinstitute in einem dreijährigen Forschungsprojekt nachgegangen. Weltweit haben sie Fischereimanagement-Methoden unter ökologischen, sozialen, ökonomischen und rechtlichen Aspekten untersucht. Wie handhaben Staaten zum Beispiel ihre nationalen Fangquoten?
Das Öko-Institut hat die Praxis in Großbritannien und in den Niederlanden miteinander verglichen. Beide Länder teilen ihre nationale Fangquote in individuelle und sektorale Quoten auf. Die Quoten sind übertrag- und handelbar und werden in Erzeugerorganisationen zusammengefasst. Sie regeln den Quotenhandel und sind dafür verantwortlich, dass die Gesamtquote nicht überschritten wird. Heute funktioniert das System in den Niederlanden gut. Es setzte sich aber erst durch, als Fischer und Industrie Anfang der 90er Jahre die Möglichkeit zur Mitbestimmung bekamen und sich Überwachung und Kontrolle verbesserten.
In Großbritannien sind die handelbaren Quoten umstrittener. Die EU diskutiert dieses Problem derzeit intensiv. Das Öko-Institut meint, diese Systeme seien keine Wundermittel. Benötigt werden klare ökologische Leitlinien und eine effektive Kontrolle. Das niederländische und britische Beispiel zeige aber, dass das Quotenmanagement durch Gruppen einem rein individuellen Management vorzuziehen sei, weil es die Selbstkontrolle fördere.
Quelle: Öko-Institut e.V.
Europas Fischfang-Quoten sind umstritten
Fisch gehört zu einer gesunden Ernährung. Aber regelmäßig Fisch zu essen, bringt umweltbewusste Verbraucher auch in Konflikte. Und auch die Fischereiindustrie ist inzwischen in der Dauerkrise. Viele Fischbestände haben historische Tiefstände erreicht, manche drohen zu kollabieren. Wenn wir weiter auf Fisch als Teil unserer Nahrung rechnen wollen, müssen Lösungen her, die den Abwärtstrend schnell stoppen können.Wie das gehen kann - dieser Frage sind 13 europäische Forschungsinstitute in einem dreijährigen Forschungsprojekt nachgegangen. Weltweit haben sie Fischereimanagement-Methoden unter ökologischen, sozialen, ökonomischen und rechtlichen Aspekten untersucht. Wie handhaben Staaten zum Beispiel ihre nationalen Fangquoten?
Das Öko-Institut hat die Praxis in Großbritannien und in den Niederlanden miteinander verglichen. Beide Länder teilen ihre nationale Fangquote in individuelle und sektorale Quoten auf. Die Quoten sind übertrag- und handelbar und werden in Erzeugerorganisationen zusammengefasst. Sie regeln den Quotenhandel und sind dafür verantwortlich, dass die Gesamtquote nicht überschritten wird. Heute funktioniert das System in den Niederlanden gut. Es setzte sich aber erst durch, als Fischer und Industrie Anfang der 90er Jahre die Möglichkeit zur Mitbestimmung bekamen und sich Überwachung und Kontrolle verbesserten.
In Großbritannien sind die handelbaren Quoten umstrittener. Die EU diskutiert dieses Problem derzeit intensiv. Das Öko-Institut meint, diese Systeme seien keine Wundermittel. Benötigt werden klare ökologische Leitlinien und eine effektive Kontrolle. Das niederländische und britische Beispiel zeige aber, dass das Quotenmanagement durch Gruppen einem rein individuellen Management vorzuziehen sei, weil es die Selbstkontrolle fördere.
Quelle: Öko-Institut e.V.
Fischfang Fangquoten Fischbestände Fischindustrie Fisch Ernährung