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Um den Zusammenhang deutlich zu zeigen, wertete das Forscherteam die Daten von 15.351 Teilnehmerinnen aus einer Langzeitstudie neu aus. Die Forscher entdeckten Folgendes: Bei Frauen, die viel verarbeitetes Fleisch, Fisch, Butter, andere tierische Fette sowie Margarine verzehrten, dafür aber wenig Brot und Fruchtsäfte konsumierten, traten im Verlauf von 6 Jahren etwa doppelt so viele Brustkrebserkrankungen au, wie in der Vergleichsgruppe. Damit identifizierten die Wissenschaftler ein Ernährungsmuster, das mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs verbunden ist. Einen positiven oder negativen Einfluss von ungesättigten oder gesättigten Fettsäuren lässt das Muster allerdings nicht erkennen. Ein Zusammenhang mit dem Körpergewicht der Frauen war aber nicht festzustellen. Ebenso spielte es keine Rolle, ob sich die Frauen vor oder in der Menopause befanden oder ob sie eine Hormonersatztherapie bekamen.
„Nach unseren Ergebnissen haben Frauen ein höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wenn sie sich mit viel Fett ernähren. Dieser Befund bestätigt sowohl die älteren Daten, als auch die erst kürzlich veröffentlichten Befunde anderer Studien. Ob sich dieser Trend bei neueren Befunden fortsetzt und ob negative oder positive Effekte bestimmten Fettsäurearten zugeordnet werden können, werden die nächsten Monate zeigen. Auffällig ist auch, dass jüngste Studien mit Brustkrebspatientinnen auf günstige Effekte einer fettarmen Ernährung hinweisen“, so Heiner Boeing.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Fettreiche Ernährung erhöht Brustkrebsrisiko
Eine bestimmte Ernährungsweise kann mit einem bis zu zweifach erhöhten Brustkrebsrisiko verbunden sein. Zu diesem Ergebnis kam ein Wissenschaftlerteam um Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. Die Forscher identifizierten ein Ernährungsmuster, das mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang steht: den erhöhten Verzehr von Butter, Margarine, verarbeitetem Fleisch und Fisch bei gleichzeitig geringem Brot- und Fruchtsaftkonsum.Um den Zusammenhang deutlich zu zeigen, wertete das Forscherteam die Daten von 15.351 Teilnehmerinnen aus einer Langzeitstudie neu aus. Die Forscher entdeckten Folgendes: Bei Frauen, die viel verarbeitetes Fleisch, Fisch, Butter, andere tierische Fette sowie Margarine verzehrten, dafür aber wenig Brot und Fruchtsäfte konsumierten, traten im Verlauf von 6 Jahren etwa doppelt so viele Brustkrebserkrankungen au, wie in der Vergleichsgruppe. Damit identifizierten die Wissenschaftler ein Ernährungsmuster, das mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs verbunden ist. Einen positiven oder negativen Einfluss von ungesättigten oder gesättigten Fettsäuren lässt das Muster allerdings nicht erkennen. Ein Zusammenhang mit dem Körpergewicht der Frauen war aber nicht festzustellen. Ebenso spielte es keine Rolle, ob sich die Frauen vor oder in der Menopause befanden oder ob sie eine Hormonersatztherapie bekamen.
„Nach unseren Ergebnissen haben Frauen ein höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wenn sie sich mit viel Fett ernähren. Dieser Befund bestätigt sowohl die älteren Daten, als auch die erst kürzlich veröffentlichten Befunde anderer Studien. Ob sich dieser Trend bei neueren Befunden fortsetzt und ob negative oder positive Effekte bestimmten Fettsäurearten zugeordnet werden können, werden die nächsten Monate zeigen. Auffällig ist auch, dass jüngste Studien mit Brustkrebspatientinnen auf günstige Effekte einer fettarmen Ernährung hinweisen“, so Heiner Boeing.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Fettreiche Ernährung Brustkrebsrisiko Brot und Fruchtsaftkonsum Ernährunsgmuster Butter tierisches Fett Margarine verarbeitetes Fleisch Fisch