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Fettleibigkeit (Adipositas) betrifft eine wachsende Anzahl von Menschen. Die Gründe in den Industrieländern sind bekannt: insbesondere ein Überangebot an kalorienreicher Nahrung, zusammen mit mangelnder körperlicher Bewegung.
Fettleibigkeit lässt sich allerdings nicht einfach auf ein Missverhältnis von Nahrungsaufnahme und körperliche Bewegung reduzieren. So kann die Gewichtszunahme trotz eines ähnlichen Lebensstils von Mensch zu Mensch variieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die unterschiedliche Geschwindigkeit, mit der unser Stoffwechsel Energie verbraucht. Entscheidend für die Geschwindigkeit des Energieverbrauches sind genetische Faktoren, die bis jetzt weitgehend unbekannt waren.
Die Baseler Wissenschaftler konnten bei Mäusen, denen ein bestimmter Eiweißbaustein im Erbgut fehlte, zeigen, dass diese Tiere weniger Fettgewebe hatten. Im Gegensatz zu normalen Mäusen blieben sie auch dann noch schlank, wenn sie auf eine speziell fetthaltige Diät gesetzt wurden. Darüber hinaus waren ihre Insulin- und Cholesterinwerte besser, und die Tiere gesünder.
Obwohl sie vergleichbare Mengen an fetthaltiger Nahrung zu sich nahmen und sich weniger bewegten, waren die Mäuse ohne den erwähnten genetischen Faktor schlanker. Sein Fehlen sorgt offenbar für höhere Grundenergieverbrennung und weniger Fettspeicherung. Die aktuellen Forschungsresultate aus dem Biozentrum der Universität Basel eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung von Adipositas. Die Studie lässt den Rückschluss zu, dass es im Fettstoffwechselgeschehen sehr effiziente Angriffspunkte für die Entwicklung neuer Medikamente gegen Fettleibigkeit geben könnte.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Fettsucht wird behandelbar
Fettsucht entwickelt sich weltweit zu einer Erscheinung mit schweren Folgen wie Diabetes, Bluthochdruck und Krebs. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben jetzt einen Proteinkomplex entdeckt, der die Anhäufung von Fett kontrolliert. Damit könnten neue Strategien zur Behandlung von Fettleibigkeit entwickelt werden.Fettleibigkeit (Adipositas) betrifft eine wachsende Anzahl von Menschen. Die Gründe in den Industrieländern sind bekannt: insbesondere ein Überangebot an kalorienreicher Nahrung, zusammen mit mangelnder körperlicher Bewegung.
Fettleibigkeit lässt sich allerdings nicht einfach auf ein Missverhältnis von Nahrungsaufnahme und körperliche Bewegung reduzieren. So kann die Gewichtszunahme trotz eines ähnlichen Lebensstils von Mensch zu Mensch variieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die unterschiedliche Geschwindigkeit, mit der unser Stoffwechsel Energie verbraucht. Entscheidend für die Geschwindigkeit des Energieverbrauches sind genetische Faktoren, die bis jetzt weitgehend unbekannt waren.
Die Baseler Wissenschaftler konnten bei Mäusen, denen ein bestimmter Eiweißbaustein im Erbgut fehlte, zeigen, dass diese Tiere weniger Fettgewebe hatten. Im Gegensatz zu normalen Mäusen blieben sie auch dann noch schlank, wenn sie auf eine speziell fetthaltige Diät gesetzt wurden. Darüber hinaus waren ihre Insulin- und Cholesterinwerte besser, und die Tiere gesünder.
Obwohl sie vergleichbare Mengen an fetthaltiger Nahrung zu sich nahmen und sich weniger bewegten, waren die Mäuse ohne den erwähnten genetischen Faktor schlanker. Sein Fehlen sorgt offenbar für höhere Grundenergieverbrennung und weniger Fettspeicherung. Die aktuellen Forschungsresultate aus dem Biozentrum der Universität Basel eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung von Adipositas. Die Studie lässt den Rückschluss zu, dass es im Fettstoffwechselgeschehen sehr effiziente Angriffspunkte für die Entwicklung neuer Medikamente gegen Fettleibigkeit geben könnte.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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