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Es stellte sich heraus, dass alle Betroffenen aus diesen Familien dieselbe Mutation tragen. Die Zahl der Gerodermia-Fälle war in diesen Gemeinschaften dementsprechend hoch. Die Untersuchungsergebnisse zeigen zugleich, dass diese Familien über viele Generationen miteinander verwandt sein müssen.
Die Mennoniten stammen ursprünglich aus Friesland. Später sind mennonitische Familien auf alle Kontinente ausgewandert, haben aber eine gemeinsame Sprache und Religion bewahrt. Die Forschungsergebnisse demonstrieren, dass Mennoniten über alle Grenzen und räumlichen Distanzen hinweg eine eigene, genetisch isolierte Bevölkerungsgruppe geblieben sind.
Die Wissenschaftler haben damit einen entscheidenden Ansatzpunkt gefunden, um wichtige Stadien der Haut- und Knochenentwicklung bis ins Kleinste zu untersuchen. Diese Arbeiten sind auch von großer Bedeutung, um die genetisch bedingten Veränderungen zu verstehen, die das Bindegewebe während des Alterns erfährt.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaften
Genetische Grundlage für Haut- und Knochenalterung gefunden
"Gerodermia osteodysplastica" ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die sich auf Haut und Knochen auswirkt. Bei dieser Krankheit wird die Haut frühzeitig schlaff und runzlig, was die Betroffenen gealtert wirken lässt. Außerdem stellen sich Osteoporose und ein verzögertes Wachstum ein. Wissenschaftler haben nun durch Genkartierung diejenigen Veränderungen in der Erbsubstanz identifiziert, die zu der Krankheit führen. Untersucht wurden vor allem mehrere mennonitische Familien aus Deutschland, Kanada und Mexiko.Es stellte sich heraus, dass alle Betroffenen aus diesen Familien dieselbe Mutation tragen. Die Zahl der Gerodermia-Fälle war in diesen Gemeinschaften dementsprechend hoch. Die Untersuchungsergebnisse zeigen zugleich, dass diese Familien über viele Generationen miteinander verwandt sein müssen.
Die Mennoniten stammen ursprünglich aus Friesland. Später sind mennonitische Familien auf alle Kontinente ausgewandert, haben aber eine gemeinsame Sprache und Religion bewahrt. Die Forschungsergebnisse demonstrieren, dass Mennoniten über alle Grenzen und räumlichen Distanzen hinweg eine eigene, genetisch isolierte Bevölkerungsgruppe geblieben sind.
Die Wissenschaftler haben damit einen entscheidenden Ansatzpunkt gefunden, um wichtige Stadien der Haut- und Knochenentwicklung bis ins Kleinste zu untersuchen. Diese Arbeiten sind auch von großer Bedeutung, um die genetisch bedingten Veränderungen zu verstehen, die das Bindegewebe während des Alterns erfährt.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaften
Greisenkrankheit Alterung Hautalterung Osteoporose isolierte Gruppe Mennoniten Gerodermia oteodsyplastica Mechanismus der Haut- und Knochenalterung