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Die Europäische Union hat sich mit dem Energie- und Klimapaket vorgenommen, bis zum Jahr 2020 ein Fünftel ihrer Treibhausgase zu vermeiden. Die Studie untersucht, was es für die europäischen Gesundheitskosten bedeutet, wenn die EU ihren Treibhausgasausstoß um 30 statt nur um 20 Prozent reduziert. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass bei 30 Prozent Einsparung die Ausgaben für die Gesundheitssysteme zwischen 6,5 und 25 Milliarden Euro pro Jahr gesenkt werden können. Das ist fast die Hälfte mehr, als bei einem 20-Prozent-Ziel. Die Berechnungen zeigen, dass so bis zu zwei Millionen Krankheitstage vermieden werden könnten.
Delia Villagrasa, Klimaexpertin im WWF-Büro in Brüssel sagt dazu: "Bis jetzt hat sich die Diskussion zum EU-Klimapaket nur um Kosten für die Industrie gedreht. Die Kosten für die Gesellschaft wurden unter den Tisch gekehrt. Die Vermeidung von Treibhausgasen und die Investitionen in erneuerbare Energien stoppen aber nicht allein den Klimawandel. Sie verbessern auch die Atemluft und so die Lebensqualität aller Europäer."
Eine Wirkungsstudie der Europäischen Kommission zeigt, dass jährlich 369.000 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung sterben. Zusätzlich entstehen weitere Kosten in Höhe von drei bis neun Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts für Behandlungen und Medikamente gegen Krankheiten, die im Zusammenhang mit der Luftverschmutzung stehen.
"Die Daten zeigen eindeutig, dass es sich lohnt, CO2 zu reduzieren und die globale Erwärmung zu stoppen", so Villagrasa. "Allein der Blick auf den Bereich Gesundheit zeigt, dass sich die EU dringend das 30-Prozent-Einsparziel auf die Fahne schreiben muss". Der WWF fordert das Europäische Parlament deshalb auf, für ein 30-prozentiges Reduktionsziel der EU bis 2020 zu stimmen.
Quelle: WWF
Gesundheitskosten und Klimaschutz
Das europäische Gesundheitssystem könnte bis zu 25 Milliarden Euro einsparen! Die EU müsste dazu in diesem Herbst ein anspruchsvolles Energie- und Klimapaket verabschieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von WWF, Health and Environment Alliance (HEAL) und dem Climate Action Network Europe (CAN-E).Die Europäische Union hat sich mit dem Energie- und Klimapaket vorgenommen, bis zum Jahr 2020 ein Fünftel ihrer Treibhausgase zu vermeiden. Die Studie untersucht, was es für die europäischen Gesundheitskosten bedeutet, wenn die EU ihren Treibhausgasausstoß um 30 statt nur um 20 Prozent reduziert. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass bei 30 Prozent Einsparung die Ausgaben für die Gesundheitssysteme zwischen 6,5 und 25 Milliarden Euro pro Jahr gesenkt werden können. Das ist fast die Hälfte mehr, als bei einem 20-Prozent-Ziel. Die Berechnungen zeigen, dass so bis zu zwei Millionen Krankheitstage vermieden werden könnten.
Delia Villagrasa, Klimaexpertin im WWF-Büro in Brüssel sagt dazu: "Bis jetzt hat sich die Diskussion zum EU-Klimapaket nur um Kosten für die Industrie gedreht. Die Kosten für die Gesellschaft wurden unter den Tisch gekehrt. Die Vermeidung von Treibhausgasen und die Investitionen in erneuerbare Energien stoppen aber nicht allein den Klimawandel. Sie verbessern auch die Atemluft und so die Lebensqualität aller Europäer."
Eine Wirkungsstudie der Europäischen Kommission zeigt, dass jährlich 369.000 Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung sterben. Zusätzlich entstehen weitere Kosten in Höhe von drei bis neun Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts für Behandlungen und Medikamente gegen Krankheiten, die im Zusammenhang mit der Luftverschmutzung stehen.
"Die Daten zeigen eindeutig, dass es sich lohnt, CO2 zu reduzieren und die globale Erwärmung zu stoppen", so Villagrasa. "Allein der Blick auf den Bereich Gesundheit zeigt, dass sich die EU dringend das 30-Prozent-Einsparziel auf die Fahne schreiben muss". Der WWF fordert das Europäische Parlament deshalb auf, für ein 30-prozentiges Reduktionsziel der EU bis 2020 zu stimmen.
Quelle: WWF
Klimaschutz Senkung von Emissionen Treibhausgase Gesundheitsschutz Gesundheitskosten Reduktionsziele Energie- und Klimapaket