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Die Fakten: Während nichtrauchende Herzinfarkt-Patientinnen ihren ersten Infarkt durchschnittlich im Alter von 80,7 Jahren bekommen, trifft es Raucherinnen bereits mit 66,2 Jahren, also 14,4 Jahre früher.
"Berücksichtigt man weitere Risikofaktoren wie hohe Blutdruck- oder Blutfettwerte, so ist allein das Rauchen für 13,7 Jahre des frühzeitiger auftretenden Herzinfarkt verantwortlich", so die Autoren der Studie aus Lillehammer in Norwegen, bei der 1.784 Patientendaten ausgewertet wurden.
Zum Vergleich: Nichtrauchende männliche Herzinfarkt-Patienten sind bei ihrem ersten Infarkt im Schnitt 72,2 Jahre alt, Raucher 63,9 Jahre. Der zeitliche Abstand bei Männern beträgt 8,3 Jahre, wovon das Rauchen für 6,2 Jahre verantwortlich ist. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zu den Frauen.
"Die Rauchergewohnheiten haben sich in den vergangenen Jahren in Richtung weniger Raucher und mehr Raucherinnen entwickelt, wobei das Einstiegsalter zunehmend niedriger wird", so Prof. Eckart Fleck (Deutsches Herzzentrum Berlin), Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). "Deshalb bekommen rauchende Frauen häufig bereits vor der Menopause einen Herzinfarkt. Rauchen ist ein derart potenter Herzinfarkt-Risikofaktor, dass selbst der Schutz durch den natürlichen Hormonstoffwechsel nicht ausreicht, der Nichtraucherinnen in der Regel bis zur Menopause vor einem Infarkt schützt."
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Höheres Herzinfarktrisiko für Raucherinnen
Eine neue norwegische Studie beweist: Frauen, die rauchen, erleiden im Schnitt deutlich früher einen Herzinfarkt, als Nichtraucherinnen. "Es gibt einen Geschlechter-Unterschied bei der Auswirkung des Rauchens auf die Herzkranz-Gefäße: Raucherinnen haben ein signifikantes zusätzliches Herzinfarkt-Risiko", berichten Wissenschaftler auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München.Die Fakten: Während nichtrauchende Herzinfarkt-Patientinnen ihren ersten Infarkt durchschnittlich im Alter von 80,7 Jahren bekommen, trifft es Raucherinnen bereits mit 66,2 Jahren, also 14,4 Jahre früher.
"Berücksichtigt man weitere Risikofaktoren wie hohe Blutdruck- oder Blutfettwerte, so ist allein das Rauchen für 13,7 Jahre des frühzeitiger auftretenden Herzinfarkt verantwortlich", so die Autoren der Studie aus Lillehammer in Norwegen, bei der 1.784 Patientendaten ausgewertet wurden.
Zum Vergleich: Nichtrauchende männliche Herzinfarkt-Patienten sind bei ihrem ersten Infarkt im Schnitt 72,2 Jahre alt, Raucher 63,9 Jahre. Der zeitliche Abstand bei Männern beträgt 8,3 Jahre, wovon das Rauchen für 6,2 Jahre verantwortlich ist. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zu den Frauen.
"Die Rauchergewohnheiten haben sich in den vergangenen Jahren in Richtung weniger Raucher und mehr Raucherinnen entwickelt, wobei das Einstiegsalter zunehmend niedriger wird", so Prof. Eckart Fleck (Deutsches Herzzentrum Berlin), Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). "Deshalb bekommen rauchende Frauen häufig bereits vor der Menopause einen Herzinfarkt. Rauchen ist ein derart potenter Herzinfarkt-Risikofaktor, dass selbst der Schutz durch den natürlichen Hormonstoffwechsel nicht ausreicht, der Nichtraucherinnen in der Regel bis zur Menopause vor einem Infarkt schützt."
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Herzkranz-Gefäße Risiko Blutdruck Risikofaktor Hormonstoffwechsel