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Junge Männer und die Sprunggelenke

Hohe Verletzungsgefahr bei Fußball und Handball für Sprunggelenke und Knie

Rund 2,8 Millionen Männer verunglücken pro Jahr durch einen Unfall in Heim und Freizeit. Am stärksten gefährdet sind junge Männer zwischen 15 bis 34-Jährigen, denn sie haben überproportional viele Unfälle

Sport als ein Unfallschwerpunkt
Junge Männer probieren sich auf vielerlei Weise aus, messen ihre Kräfte und sind dabei sehr risikobereit. Sport ist in dem Alter einer der Unfallschwerpunkte.

Ganz vorn dabei: körperbetonte Ballsportarten wie Fußball oder Handball. Lädiert werden in beiden Sportarten vor allem Knie und Sprunggelenke, aber auch - und das oft mit schwerwiegenden Folgen - der Kopf. Beim Handball sind Verletzungen der Hände und Schultern zusätzliche Risiken. Die Verletzungen reichen von Prellungen über Knochenbrüche bis hin zu ausgeschlagenen Zähnen.

Aufwärmen und Dehnen mindern Verletzungsgefahren "Dehnen, Kräftigen und Mobilisieren verbessern die Beweglichkeit der Muskeln und senken die Unfallgefahr," rät Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin und ehrenamtliche Sporttrainerin. Schon einfache Übungen wie Balancieren, Wadendehnen, Kniegelenksbeuger oder auf den Fersen gehen bewirkten viel, so Woelk. Trainer von Kinder und Jugendmannschaften sollten ihre Schützlinge auf die Verletzungsgefahren hinweisen und auf eine saubere Technik achten: Schlechte Technik und fehlende Koordination begünstigen Unfälle. Private Unfallversicherung Bei Unfällen in der Freizeit, und dazu zählen Sport-Unfälle, gibt es kein Geld von der gesetzlichen Unfallversicherung. Wer regelmäßig Sport treibt, ist daher gut beraten, sich rechtzeitig um eine private Unfallversicherung zu kümmern. Zu ihren Leistungen nach einem Unfall zählen unter anderem bei dauerhaften Beeinträchtigungen eine Kapitalleistung oder eine Unfallrente so wie Tagegelder für die Zeit der Genesung. Damit können beispielsweise der behindertengerechte Umbau der Wohnung finanziert oder Einkommenseinbußen kompensiert werden.

Quelle: Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin.

Sport Männer Sprunggelenke Knie Fußball Handball Verletzungsgefahr

12.09.2008