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Kakao fast so gesund wie Rotwein?

Dass Schokoladengenuss die Stimmung heben kann, ist bekannt. Die dunkle Süßigkeit beeinflusst im Gehirn die Produktion von Stoffen, die ihrerseits die Zunahme einer weiteren Substanz anregen, des sogenannten Serotonins.

Dieser Botenstoff gilt als verantwortlich für Glücksgefühle. Doch Kakao vermag noch viel mehr: Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt entdeckt, dass gemahlener Kakao und ungesüßte Backschokolade, wie man sie zur Herstellung von Pralinen und Kuchen verwendet, eine besonders hohe Menge des Inhaltstoffes Resveratrol aufweisen.

Diese Pflanzensubstanz ist hochaktiv. Sie schützt die Zellen und verhindert die Bildung aggressiver Sauerstoffverbindungen. Diese gefürchteten „freien Radikale“ stehen im engen Zusammenhang mit Herz-Kreislauferkrankungen, Entzündungen und Krebs.

Bisher waren vor allem Rotwein und Traubensaft als gute Resveratrol-Lieferanten bekannt. Die neuen Untersuchungen bescheinigen nun auch Kakao diese Fähigkeit. Die Forscher testeten verschiedene Kakao-Zubereitungsformen von Pulver bis zu Milchschokolade auf ihren Resveratrol-Gehalt. An erster Stelle steht damit gemahlener Kakao mit 1,85 Mikrogramm pro Gramm, an zweiter Stelle ungesüßte Backschokolade mit 1,24 Mikrogramm. Helle Schokolade hat dagegen weniger Resveratrol.

Quelle: Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V.

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04.10.2008