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Gemeinden, die sich im Erzbistum Köln für einen gerechteren Welthandel einsetzen oder ein solches Engagement planen, dürfen sich bald mit dem Titel „Pfairrgemeinde“ schmücken. Die Initiative will dazu beitragen, dass fair gehandelte Waren fester Bestandteil des Gemeindelebens werden. Als glaubwürdige Vermittler gesellschaftlicher Werte erreichen kirchliche Einrichtungen viele Menschen. Gleichzeitig entfaltet allein der Kirchenbetrieb eine große Nachfrage nach Produkten.
Die Diözesanstelle des Erzbischöflichen Generalvikariates und der Diözesanrat der Katholiken schickten den Pfarreien eine Checkliste mit fünf Kriterien für die Anerkennung als „Pfairrgemeinde“. Eine faire Gemeinde erfüllt bereits mindestens drei dieser Kriterien oder verpflichtet sich selbst dazu. Zum Beispiel kann beschlossen werden, auf Festen und anderen Veranstaltungen nur fair gehandelte Getränke und Lebensmittel anzubieten. Die Initiative des Erzbistums Köln ist mit der „Fairen Woche“ verbunden, die im September 2008 bundesweit stattfindet. Mit dem Beginn der Aktionswoche konnten die Gemeinden ihre Bewerbungen einreichen.
Quelle: Verbraucher Initiative e.V.
Kirche engagiert sich für fairen Handel
Die Verbraucher Initiative kürte jetzt eine Aktion des Erzbistums Köln zur Initiative des Monats: Das Bistum stellt seinen 709 Pfarreien die Anerkennung als faire Gemeinde in Aussicht. Teilnehmende Gemeinden verpflichten sich, bestimmte Kriterien zum fairen Handel(n) zu erfüllen. Damit spornt die mit knapp 2,2 Millionen Katholiken größte Diözese Deutschlands in lobenswerter Weise zum Engagement für den Fairen Handel an.Gemeinden, die sich im Erzbistum Köln für einen gerechteren Welthandel einsetzen oder ein solches Engagement planen, dürfen sich bald mit dem Titel „Pfairrgemeinde“ schmücken. Die Initiative will dazu beitragen, dass fair gehandelte Waren fester Bestandteil des Gemeindelebens werden. Als glaubwürdige Vermittler gesellschaftlicher Werte erreichen kirchliche Einrichtungen viele Menschen. Gleichzeitig entfaltet allein der Kirchenbetrieb eine große Nachfrage nach Produkten.
Die Diözesanstelle des Erzbischöflichen Generalvikariates und der Diözesanrat der Katholiken schickten den Pfarreien eine Checkliste mit fünf Kriterien für die Anerkennung als „Pfairrgemeinde“. Eine faire Gemeinde erfüllt bereits mindestens drei dieser Kriterien oder verpflichtet sich selbst dazu. Zum Beispiel kann beschlossen werden, auf Festen und anderen Veranstaltungen nur fair gehandelte Getränke und Lebensmittel anzubieten. Die Initiative des Erzbistums Köln ist mit der „Fairen Woche“ verbunden, die im September 2008 bundesweit stattfindet. Mit dem Beginn der Aktionswoche konnten die Gemeinden ihre Bewerbungen einreichen.
Quelle: Verbraucher Initiative e.V.
Fairer Handel Gerechtigkeit Pfarrgemeinden Auszeichnung Verbraucherinitiative