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Lebensmittel richtig haltbar machen

Für Pflaumen, Gurken, Kürbis und vieles mehr ist jetzt Hochsaison. Wer die guten, heimischen Früchte auch im Winter genießen will, sollte jetzt ans Haltbarmachen denken: Einfrieren, Einkochen oder Einlegen sind nur einige der bewährten Methoden der Vorratshaltung für karge Jahreszeiten.

Verbraucher finden Obst und Gemüse das ganze Jahr über im Angebot von Super- und Wochenmärkten - auch wenn hierzulande keine Saison ist. Wer aber in der kalten Jahreszeit lieber heimische Vielfalt auf dem Tisch haben will, sollte handeln und diese Lebensmittel jetzt konservieren. Die Ernte des eigenen Gartens zu verarbeiten, kann auch beim Sparen helfen. "Selbstgemachte Marmeladen sind zudem ein individuelles Geschenk, eigene Kräuteröl-Kreationen geben Salaten eine besondere Note", so Susanne Moosmann von der Verbraucherinitiative.

Beim klassischen "Einwecken" werden Lebensmittel durch große Hitze sterilisiert und unter Luftabschluss gebracht. Gerade Obst wird auf diese Weise unter Zugabe von Süße, z.B. als Gelee oder Marmelade haltbar gemacht. Einfach und sehr lecker ist das Einlegen, z.B. von Gurken, in Essig oder Öl.

Selbst bei kurzfristiger Lagerung ist einiges zu beachten: „Tomaten oder Zitrusfrüchte verlieren im Kühlschrank Geschmack und Konsistenz, während viele andere Obst- und Gemüsesorten in der hohen Luftfeuchtigkeit des Gemüsefachs länger knackig bleiben“, so die Fachreferentin.

Das Themenheft der Verbraucherinitiative gibt außerdem Hinweise zum Umgang mit Resten, zum energiesparenden Kühlen sowie zur Bekämpfung von Vorratsschädlingen.

Broschüre "Lebensmittel-Vorräte", 24 Seiten
VERBRAUCHER INITIATIVE
Elsenstraße 106
12435 Berlin
www.verbraucher.org

Quelle: VERBRAUCHER INITIATIVE, Berlin 2008

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21.09.2008