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In Deutschland wird im Jahr 2015 jeder dritte Erwerbsfähige älter als 50 Jahre sein. Die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen wird bereits bald die der 35- bis 49-Jährigen als stärkste Gruppe der Erwerbstätigen ablösen. Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziertes Schwerpunktprogramm stellt die zentrale Frage: „Welche Möglichkeiten können in Betrieben genutzt werden, um dieser Entwicklung gerecht zu werden.“
Das Forscherteam zum Programm "Altersdifferenzierte Arbeitssysteme" stellte jetzt seine "Halbzeitergebnisse" an der Universität Kassel vor - gemeinsam mit einem Praxispartner, dem Volkswagenwerk Kassel. Hier wurden entsprechende Aktivitäten bereits in einem Tarifvertrag Demographie festgeschrieben.
In dreizehn verschiedenen Arbeitsgruppen wurden unterschiedlichste Aspekte untersucht. Zu deren ersten Resultaten gehören unter anderem folgende Kernaussagen: Die Arbeitsfähigkeit im Alter hängt stark davon ab, wie der Anforderungswechsel in der Berufsbiografie und im aktuell ausgeübten Job gestaltet ist. Vielfältige Aufgaben in der Berufsbiografie bewirken eine erhöhte aktuelle Flexibilität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Es bestehen keine bedeutsamen Abhängigkeiten zwischen Alter und Beschwerden im Muskel- und Skelettbereich. Die Produktivität der Betriebe bleibt auch bei steigendem Anteil älterer Beschäftigter gleich.
Um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, soll ein Instrument entwickelt werden, mit dem interne Maßnahmen des altersgerechten Personalmanagements mit einem ganzheitlichen Ansatz bewertet und strategisch ausgerichtet werden können.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Leistung und Alter sind keine Gegensätze
Die Folgen des demografischen Wandels sind längst in Gesellschaft und Wirtschaft angekommen. Weniger jüngere und mehr ältere Mitarbeiter sind ein anhaltender Trend in Unternehmen. Im höheren Alter gesund und produktiv zu bleiben ist möglich, setzt jedoch spezifische Rahmenbedingungen voraus. Entsprechende Maßnahmen nützen sowohl jüngeren, als auch älteren Menschen. Konkrete Umsetzungen fehlen aber häufig noch.In Deutschland wird im Jahr 2015 jeder dritte Erwerbsfähige älter als 50 Jahre sein. Die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen wird bereits bald die der 35- bis 49-Jährigen als stärkste Gruppe der Erwerbstätigen ablösen. Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziertes Schwerpunktprogramm stellt die zentrale Frage: „Welche Möglichkeiten können in Betrieben genutzt werden, um dieser Entwicklung gerecht zu werden.“
Das Forscherteam zum Programm "Altersdifferenzierte Arbeitssysteme" stellte jetzt seine "Halbzeitergebnisse" an der Universität Kassel vor - gemeinsam mit einem Praxispartner, dem Volkswagenwerk Kassel. Hier wurden entsprechende Aktivitäten bereits in einem Tarifvertrag Demographie festgeschrieben.
In dreizehn verschiedenen Arbeitsgruppen wurden unterschiedlichste Aspekte untersucht. Zu deren ersten Resultaten gehören unter anderem folgende Kernaussagen: Die Arbeitsfähigkeit im Alter hängt stark davon ab, wie der Anforderungswechsel in der Berufsbiografie und im aktuell ausgeübten Job gestaltet ist. Vielfältige Aufgaben in der Berufsbiografie bewirken eine erhöhte aktuelle Flexibilität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Es bestehen keine bedeutsamen Abhängigkeiten zwischen Alter und Beschwerden im Muskel- und Skelettbereich. Die Produktivität der Betriebe bleibt auch bei steigendem Anteil älterer Beschäftigter gleich.
Um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, soll ein Instrument entwickelt werden, mit dem interne Maßnahmen des altersgerechten Personalmanagements mit einem ganzheitlichen Ansatz bewertet und strategisch ausgerichtet werden können.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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