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In unseren Zellen läuft eine Vielzahl von Prozessen ab, die wie in einer großen Fabrik von vielen verschiedenen Maschinen verrichtet wird. Da diese Maschinen in der Regel nur wenige Millionstel Millimeter im Durchmesser groß sind, nennt man sie auch "Molekulare Maschinen". Ähnlich der von Menschenhand gebauten Maschinen sind sie oft sehr komplex aufgebaut. Statt aus Metall oder Plastik bestehen sie aus Proteinen oder Nukleinsäuren (DNA und RNA).
Die Würzburger Forscher fanden eine Gruppe von Proteinen, die in der Aufbauphase von neuen Zellmaschinen eine Rolle spielen. "Es lag nahe zu vermuten, dass diese speziellen Proteine als Zusammenlagerungsgehilfen agieren", so die Wissenschaftler. Der Aufbau gleiche einem komplizierten Puzzle, dessen Lösung nur durch das Zusammenarbeiten von unterschiedlichen Proteinen möglich wird, die als Zulieferer und Monteure wirken.
"Der Aufbau dieser Partikel erfolgt also nach einem vorgegebenen Bauplan, wobei sowohl Zulieferer als auch Monteure das Voranschreiten ständig einer Qualitätskontrolle unterziehen", so Ashwin Chari, der die Studie experimentell leitete und durchführte.
Funktioniert dieses System des Zusammenbauens nicht mehr, können Krankheiten die Folge sein. Ein Beispiel ist die Spinale Muskelatrophie (SMA). In den Zellen der Betroffenen schaffen es die Helfer nicht, Maschinen in ausreichender Zahl zu produzieren, so dass es an den wichtigen RNA-Proteinkomplexen fehlt.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaften
Maschinenbau findet in jeder Körperzelle statt
In einer Zelle geht es wie in einer Fabrik zu: Winzige Maschinen fügen aus kleinsten Molekülen große Proteine zusammen. Aber woher kommen eigentlich die Maschinen? Forscher der Universität Würzburg haben auf diese Frage jetzt eine Antwort gefunden. Es gibt tatsächlich in unseren Körperzellen sozusagen Maschinenbauer. Sie bauen in Zellen molekulare Funktionseinheiten zusammen, die eine Vielzahl lebenswichtiger Prozesse in der Zelle ausführen. Das richtige Umschreiben der Erbinformation in einen Eiweißbaustein (Protein) gehört dazu. Die Erkenntnis, dass es dafür gezielte Mechanismen gibt, ist neu. Bisher dachten Forscher, dass diese Zellmaschinen sich wie von Geisterhand selbst organisieren.In unseren Zellen läuft eine Vielzahl von Prozessen ab, die wie in einer großen Fabrik von vielen verschiedenen Maschinen verrichtet wird. Da diese Maschinen in der Regel nur wenige Millionstel Millimeter im Durchmesser groß sind, nennt man sie auch "Molekulare Maschinen". Ähnlich der von Menschenhand gebauten Maschinen sind sie oft sehr komplex aufgebaut. Statt aus Metall oder Plastik bestehen sie aus Proteinen oder Nukleinsäuren (DNA und RNA).
Die Würzburger Forscher fanden eine Gruppe von Proteinen, die in der Aufbauphase von neuen Zellmaschinen eine Rolle spielen. "Es lag nahe zu vermuten, dass diese speziellen Proteine als Zusammenlagerungsgehilfen agieren", so die Wissenschaftler. Der Aufbau gleiche einem komplizierten Puzzle, dessen Lösung nur durch das Zusammenarbeiten von unterschiedlichen Proteinen möglich wird, die als Zulieferer und Monteure wirken.
"Der Aufbau dieser Partikel erfolgt also nach einem vorgegebenen Bauplan, wobei sowohl Zulieferer als auch Monteure das Voranschreiten ständig einer Qualitätskontrolle unterziehen", so Ashwin Chari, der die Studie experimentell leitete und durchführte.
Funktioniert dieses System des Zusammenbauens nicht mehr, können Krankheiten die Folge sein. Ein Beispiel ist die Spinale Muskelatrophie (SMA). In den Zellen der Betroffenen schaffen es die Helfer nicht, Maschinen in ausreichender Zahl zu produzieren, so dass es an den wichtigen RNA-Proteinkomplexen fehlt.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaften
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