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Eine Auswertung von sieben Studien mit insgesamt 136.382 Teilnehmern zum Thema Bier ergab dagegen keine Hinweise auf eine für den Herzschutz optimale Biermenge. Auch hinsichtlich der Sterblichkeit habe moderater Weinkonsum eine positive Wirkung, so der italienische Forscher: Die Auswertung der Gesundheitsdaten von einer Million Menschen habe gezeigt, dass maßvoller Weinkonsum das Risiko, in einem bestimmten Alter zu sterben, gegenüber Alkoholverzicht um 19 Prozent senkt. Diese Ergebnisse hier gehen von einem Weinkonsum von höchstens vier Gläsern pro Tag bei Männern und zwei Gläsern pro Tag bei Frauen aus."Gesunde und Herz-Kreislauf-Patienten, die bereits regelmäßig leichte bis moderate Weintrinker sind, sollten zum Weitertrinken ermuntert werden", so Prof. de Gaetanos abschließende Empfehlung. "Nichttrinker zum Weinkonsum zu animieren, wäre ethisch problematisch."
Wer selten, aber dann sehr viel Alkohol trinkt, lebt gefährlicher als Menschen mit regelmäßigem Alkoholkonsum, zeigte auch eine französisch-irische Studie. 1991bis1993 wurden 10.416 damals gesunde und im Durchschnitt knapp 55 Jahre alte Männer medizinisch beobachtet und untersucht. Die Schlussfolgerung der Studienautoren: Während regelmäßiger moderater Alkoholkonsum mit einem niedrigen Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Krankheiten einherging, hatten Studienteilnehmer, die gelegentlich, dann aber sehr viel tranken, ein deutlich höheres Risiko.
Weitere, auf dem Münchner Kongress vorgestellte Untersuchungen legen günstige Auswirkungen von moderatem Weinkonsum auf das Herz-Kreislauf-System von Patienten nahe, die bereits eine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung hatten. So zeigte die Auswertung einer französischen Studie mit 920 Teilnehmern, dass Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt hatten, bei einem Konsum von einem bis drei Gläsern Wein pro Tag höhere Werte des „guten“ HDL-Cholesterins aufwiesen als solche, die entweder gar nicht oder zu viel tranken.
Eine Studie aus den Niederlanden unter 282 Patienten mit Verschlusskrankheiten der Beine zeigte drei Jahre nach Operation, dass Abstinenzler häufiger Folgen wie Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bypass oder Dehnung eines Herzkranzgefäßes erlitten, als moderate Alkoholtrinker. Die Gefäßinnenwände enthielten bei mäßigen Alkohol-Konsumenten deutlich günstigere Blutfett-Zusammensetzungen als bei Nicht-Trinkern.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Maßvoller Weingenuss stärkt Herz-Kreislauf-System
Wer mäßig Wein trinkt, hat gegenüber Menschen die keinerlei alkoholische Getränke zu sich nehmen, ein um etwa 30 Prozent reduziertes Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dieser Zusammenhang ließ sich allerdings nur bei Weinmengen von höchstens 150 Millilitern in 24 Stunden nachweisen, also lediglich einem kleinen Glas pro Person und Tag! Das ist das Ergebnis einer Gesamtauswertung von 13 Studien mit insgesamt 209.418 untersuchten Personen, die jetzt auf einem Kongress in München von Prof. Dr. Giovanni de Gaetano (Katholische Universität Campobasso, Italien)präsentiert wurde.Eine Auswertung von sieben Studien mit insgesamt 136.382 Teilnehmern zum Thema Bier ergab dagegen keine Hinweise auf eine für den Herzschutz optimale Biermenge. Auch hinsichtlich der Sterblichkeit habe moderater Weinkonsum eine positive Wirkung, so der italienische Forscher: Die Auswertung der Gesundheitsdaten von einer Million Menschen habe gezeigt, dass maßvoller Weinkonsum das Risiko, in einem bestimmten Alter zu sterben, gegenüber Alkoholverzicht um 19 Prozent senkt. Diese Ergebnisse hier gehen von einem Weinkonsum von höchstens vier Gläsern pro Tag bei Männern und zwei Gläsern pro Tag bei Frauen aus."Gesunde und Herz-Kreislauf-Patienten, die bereits regelmäßig leichte bis moderate Weintrinker sind, sollten zum Weitertrinken ermuntert werden", so Prof. de Gaetanos abschließende Empfehlung. "Nichttrinker zum Weinkonsum zu animieren, wäre ethisch problematisch."
Wer selten, aber dann sehr viel Alkohol trinkt, lebt gefährlicher als Menschen mit regelmäßigem Alkoholkonsum, zeigte auch eine französisch-irische Studie. 1991bis1993 wurden 10.416 damals gesunde und im Durchschnitt knapp 55 Jahre alte Männer medizinisch beobachtet und untersucht. Die Schlussfolgerung der Studienautoren: Während regelmäßiger moderater Alkoholkonsum mit einem niedrigen Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Krankheiten einherging, hatten Studienteilnehmer, die gelegentlich, dann aber sehr viel tranken, ein deutlich höheres Risiko.
Weitere, auf dem Münchner Kongress vorgestellte Untersuchungen legen günstige Auswirkungen von moderatem Weinkonsum auf das Herz-Kreislauf-System von Patienten nahe, die bereits eine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung hatten. So zeigte die Auswertung einer französischen Studie mit 920 Teilnehmern, dass Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt hatten, bei einem Konsum von einem bis drei Gläsern Wein pro Tag höhere Werte des „guten“ HDL-Cholesterins aufwiesen als solche, die entweder gar nicht oder zu viel tranken.
Eine Studie aus den Niederlanden unter 282 Patienten mit Verschlusskrankheiten der Beine zeigte drei Jahre nach Operation, dass Abstinenzler häufiger Folgen wie Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bypass oder Dehnung eines Herzkranzgefäßes erlitten, als moderate Alkoholtrinker. Die Gefäßinnenwände enthielten bei mäßigen Alkohol-Konsumenten deutlich günstigere Blutfett-Zusammensetzungen als bei Nicht-Trinkern.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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