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Nach einer konservativen Schätzung des SoVD wäre ein Beitragssatz von mindestens 15,7 % notwendig, um alle Ausgaben im Jahr 2009 abzudecken. Die Bundesregierung habe sich mit dem viel zu niedrigen Beitrag einseitig an den Interessen der Arbeitgeber ausgerichtet. Die Unternehmen sollen nicht zu stark belastet werden, aber den Versicherten würden zusätzliche finanzielle Belastungen aufgebürdet. Der SoVD kritisiert diese soziale Schieflage.
Die Bundesregierung hätte es in der Hand gehabt, durch mehr Steuergelder für versicherungsfremde Leistungen den Krankenkassenbeitrag niedriger zu halten. Stattdessen habe sich die Große Koalition für eine weitere Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge entschieden, die vor allem Gutverdienende begünstigt. Von den niedrigeren Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung profitieren außerdem auch privat Krankenversicherte, die von den steigenden Beiträgen der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge gar nicht betroffen sind. Die Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge sei eine weitere Umverteilung von unten nach oben. Der SoVD kritisierte dies als den falschen Weg.
Quelle: Sozialverband Deutschland
Neue Kassenbeiträge erfordern Zusatzversicherung
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) erklärt: Die Entscheidung der Bundesregierung, den Krankenkassenbeitrag für alle Versicherten bei 15,5 Prozent festzulegen, führe zu einer Unterfinanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Der politisch festgesetzte Beitrag werde voraussichtlich schon 2009 dazu führen, dass Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben müssen.Nach einer konservativen Schätzung des SoVD wäre ein Beitragssatz von mindestens 15,7 % notwendig, um alle Ausgaben im Jahr 2009 abzudecken. Die Bundesregierung habe sich mit dem viel zu niedrigen Beitrag einseitig an den Interessen der Arbeitgeber ausgerichtet. Die Unternehmen sollen nicht zu stark belastet werden, aber den Versicherten würden zusätzliche finanzielle Belastungen aufgebürdet. Der SoVD kritisiert diese soziale Schieflage.
Die Bundesregierung hätte es in der Hand gehabt, durch mehr Steuergelder für versicherungsfremde Leistungen den Krankenkassenbeitrag niedriger zu halten. Stattdessen habe sich die Große Koalition für eine weitere Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge entschieden, die vor allem Gutverdienende begünstigt. Von den niedrigeren Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung profitieren außerdem auch privat Krankenversicherte, die von den steigenden Beiträgen der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge gar nicht betroffen sind. Die Absenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge sei eine weitere Umverteilung von unten nach oben. Der SoVD kritisierte dies als den falschen Weg.
Quelle: Sozialverband Deutschland
Einheitlicher Kassenbeitrag Unterfinanzierung der gesetzlichen Kassen Zusatzbeiträge Arbeitgeberinteressen versicherungsfremde Leistungen Arbeitslosenversicherung