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Es gibt einen erfreulichen Trend hin zu Öko-Fisch. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite haben wir auf dem deutschen Markt noch immer viel zu viel Fisch, dessen Fang die Fischbestände plündert", so WWF-Fischereiexpertin Catherine Zucco. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch- und Meeresfrüchten lag in Deutschland 2007 bei 16,4 Kilo. Damit hat sich der Konsum seit 2004 um fast 20 Prozent erhöht. Angesichts des steigenden Verzehrs fordert WWF stärkere Anstrengungen von Politik, Verarbeitung und Handel für eine umweltschonende und faire Fischerei.
Überfischung, zerstörerische Fangmethoden und der oftmals vermeidbare Beifang von anderen Fischen und Meerestieren zählen zu den größten Gefahren für die Ozeane. So werden beispielsweise für jedes Kilo Seezunge auf dem Teller mindestens sechs Kilo Fisch, vor allem Jungtiere, als oft qualvoll verendeter Abfall wieder über Bord geworfen. "Das ist einer der stillen Skandale in unseren Meeren", so Zucco. Zudem gehe der Fischkonsum zu Lasten der Armen dieser Welt. "Nachdem Europa in den letzten Jahrzehnten seine eigenen Gewässer leer gefischt hat, bedienen wir uns heute schamlos vor der Küste Westafrikas", kritisiert Zucco.
Der WWF empfiehlt Verbrauchern, beim Fischkauf auf das blaue MSC-Siegel mit dem stilisierten Fisch zu achten. Man findet es derzeit hauptsächlich bei Tiefkühlware. Über 250 Produkte, vor allem Alaska Seelachs, Alaska-Wildlachs und Hering, sind mit dem Öko-Label erhältlich - mit steigender Tendenz.
Quelle: WWF
Ökofisch-Konsum steigt in Deutschland weiter
Die Deutschen essen immer mehr Öko-Fisch. Das ist die gute Nachricht. Schon über 29 Prozent des in Deutschland erhältlichen Fisches stammt aus ökologisch kontrollierten Wildfängen. Sie kommen meist von Fischereien, die sich im Programm des "Marine Stewardship Council" (MSC) befinden. Das Zertifikat steht für eine umweltschonende Fischerei und wird vom WWF empfohlen.Es gibt einen erfreulichen Trend hin zu Öko-Fisch. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite haben wir auf dem deutschen Markt noch immer viel zu viel Fisch, dessen Fang die Fischbestände plündert", so WWF-Fischereiexpertin Catherine Zucco. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch- und Meeresfrüchten lag in Deutschland 2007 bei 16,4 Kilo. Damit hat sich der Konsum seit 2004 um fast 20 Prozent erhöht. Angesichts des steigenden Verzehrs fordert WWF stärkere Anstrengungen von Politik, Verarbeitung und Handel für eine umweltschonende und faire Fischerei.
Überfischung, zerstörerische Fangmethoden und der oftmals vermeidbare Beifang von anderen Fischen und Meerestieren zählen zu den größten Gefahren für die Ozeane. So werden beispielsweise für jedes Kilo Seezunge auf dem Teller mindestens sechs Kilo Fisch, vor allem Jungtiere, als oft qualvoll verendeter Abfall wieder über Bord geworfen. "Das ist einer der stillen Skandale in unseren Meeren", so Zucco. Zudem gehe der Fischkonsum zu Lasten der Armen dieser Welt. "Nachdem Europa in den letzten Jahrzehnten seine eigenen Gewässer leer gefischt hat, bedienen wir uns heute schamlos vor der Küste Westafrikas", kritisiert Zucco.
Der WWF empfiehlt Verbrauchern, beim Fischkauf auf das blaue MSC-Siegel mit dem stilisierten Fisch zu achten. Man findet es derzeit hauptsächlich bei Tiefkühlware. Über 250 Produkte, vor allem Alaska Seelachs, Alaska-Wildlachs und Hering, sind mit dem Öko-Label erhältlich - mit steigender Tendenz.
Quelle: WWF
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