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Das Potenzial für grüne Dächer ist hoch, genutzt wird es noch wenig. Täglich entstehen neue Dachflächen und bleiben ungenutzt. Dabei liegen die Vorteile eines begrünten Dachs auf der Hand: Auf lange Sicht rentiert es sich auch ökonomisch. Es kann nicht nur Feinstaub reduzieren, sondern auch beispielsweise die Lebensdauer einer Dachabdichtung verdoppeln. Daneben ist es als Wasserspeicher ein wirksames Mittel gegen Überschwemmungen.
Feinstaub-Experte Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien bestätigt die Wirkung von grünen Dächern. Sie sei im Sommer am stärksten, da hier die meisten Pflanzen Blätter tragen. Zur Senkung der Feinstaubkonzentration sei die Verhinderung seiner Entstehung vorrangig, es bedürfe jedoch auch Maßnahmen zur Bindung des bereits existierenden Staubs. Feinstaub entsteht bei allen Verbrennungsprozessen in Industrie, Haushalt und Straßenverkehr. Gefährlich ist er deshalb, weil seine Partikel ungefiltert in die Lunge gelangen und unter anderem Allergien, Asthma und Lungenkrebs begünstigen.
Quelle: gruendach.at
Pflanzen als grüner Feinstaubfilter
Im Sommer ist es der Straßenverkehr, im Winter kommen die Heizungen hinzu: Feinstaub belastet zunehmend die Atemluft vor allem der Städter. Doch begrünte Dächer und Fassaden können die Staubbelastung deutlich verringern helfen. Pflanzenblätter filtern den schädlichen Staub sehr effektiv. Weil der Feinstaub zudem in den Pflanzen festgehalten wird, könnte dadurch dauerhaft eine Senkung der Luftbelastung um 20 Prozent erreicht werden. Dass Pflanzen Abgase filtern, ist lange bekannt. Studien des deutschen Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen zeigen, dass über Parks oder Alleestraßen in den Städten weniger Staub in der Luft bleibt. Vergleichbare Filterwirkung entfalten auch begrünte Dächer. Feinstaub setzt sich auf Gräsern, Büschen und Grün ab und wird vom Regen in den Boden gewaschen, wo er von den Pflanzen teilweise als Dünger verwertet wird.Das Potenzial für grüne Dächer ist hoch, genutzt wird es noch wenig. Täglich entstehen neue Dachflächen und bleiben ungenutzt. Dabei liegen die Vorteile eines begrünten Dachs auf der Hand: Auf lange Sicht rentiert es sich auch ökonomisch. Es kann nicht nur Feinstaub reduzieren, sondern auch beispielsweise die Lebensdauer einer Dachabdichtung verdoppeln. Daneben ist es als Wasserspeicher ein wirksames Mittel gegen Überschwemmungen.
Feinstaub-Experte Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien bestätigt die Wirkung von grünen Dächern. Sie sei im Sommer am stärksten, da hier die meisten Pflanzen Blätter tragen. Zur Senkung der Feinstaubkonzentration sei die Verhinderung seiner Entstehung vorrangig, es bedürfe jedoch auch Maßnahmen zur Bindung des bereits existierenden Staubs. Feinstaub entsteht bei allen Verbrennungsprozessen in Industrie, Haushalt und Straßenverkehr. Gefährlich ist er deshalb, weil seine Partikel ungefiltert in die Lunge gelangen und unter anderem Allergien, Asthma und Lungenkrebs begünstigen.
Quelle: gruendach.at
Bauwerksbegrünung Feinstaub Feinstaub-Grenzwert Gründach Atemluft Grenzwert Pflanzenblätter Straßenverkehr