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„Wachstums- und andere Hormone können die Wirkung des injizierten Insulins abschwächen“ erklärt Dr. Nicole Treptau, Diabetologin in der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin des Elisabeth-Krankenhauses in Essen. „Da sie in der Pubertät sehr unregelmäßig ausgeschüttet werden, kommt es zu einem ständig wechselnden Insulinbedarf. Das macht es schwierig, den Diabetes unter Kontrolle zu halten.“ Dazu kommt, dass die Jugendlichen ein zunehmend unregelmäßiges Leben führen mit wechselnden Tagesabläufen und Freizeitaktivitäten. Deshalb ist es in der Pubertät besonders wichtig, den Blutzucker häufiger zu kontrollieren.
Wie alle Teenager sollten auch junge Diabetiker über Alkohol, Drogen, Liebe und Sex aufgeklärt werden. Sie brauchen jedoch mehr, als die üblichen Standardinformationen. Während ein Partyrausch bei gesunden Jugendlichen normalerweise mit Kopfschmerzen und Übelkeit ausgestanden ist, kann er bei Diabetikern eine gefährliche Unterzuckerung zur Folge haben. „Eltern sollten allerdings nicht versuchen, ihren Kindern aus Angst alles zu verbieten, was gefährlich sein kann“, empfiehlt Treptau. „Das führt nur zu Heimlichtuerei und Lügen. Sie sollten trotz aller Bedenken immer auch darauf achten, das der Diabetes die Freiheit ihres Kindes möglichst wenig einschränkt.“
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Schwierige Pubertät für junge Diabetiker
Während der Pubertät erleben junge Menschen ein bis dahin ungekanntes Wechselbad der Gefühle. Die Hormone spielen verrückt, der Körper verändert sich. Das hat auch Folgen für das Insulin und birgt daher besondere Gefahren für junge Diabetiker.„Wachstums- und andere Hormone können die Wirkung des injizierten Insulins abschwächen“ erklärt Dr. Nicole Treptau, Diabetologin in der Klinik für Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin des Elisabeth-Krankenhauses in Essen. „Da sie in der Pubertät sehr unregelmäßig ausgeschüttet werden, kommt es zu einem ständig wechselnden Insulinbedarf. Das macht es schwierig, den Diabetes unter Kontrolle zu halten.“ Dazu kommt, dass die Jugendlichen ein zunehmend unregelmäßiges Leben führen mit wechselnden Tagesabläufen und Freizeitaktivitäten. Deshalb ist es in der Pubertät besonders wichtig, den Blutzucker häufiger zu kontrollieren.
Wie alle Teenager sollten auch junge Diabetiker über Alkohol, Drogen, Liebe und Sex aufgeklärt werden. Sie brauchen jedoch mehr, als die üblichen Standardinformationen. Während ein Partyrausch bei gesunden Jugendlichen normalerweise mit Kopfschmerzen und Übelkeit ausgestanden ist, kann er bei Diabetikern eine gefährliche Unterzuckerung zur Folge haben. „Eltern sollten allerdings nicht versuchen, ihren Kindern aus Angst alles zu verbieten, was gefährlich sein kann“, empfiehlt Treptau. „Das führt nur zu Heimlichtuerei und Lügen. Sie sollten trotz aller Bedenken immer auch darauf achten, das der Diabetes die Freiheit ihres Kindes möglichst wenig einschränkt.“
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte
Hormone Diabetes Insulin Jugendliche Unterzuckerung