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Eine wichtige Spur hat eine interdisziplinäre Forschergruppe am Klinikum rechts der Isar der TU München gefunden: Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Signale, die von der Gesichtsmuskulatur und -haut ausgehen, die Hirnregionen beeinflussen, die für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich sind. Da Menschen häufig unbewusst die Gesichtsausdrücke ihres Gegenübers imitieren, könnte dies eine wesentliche Grundlage für die Übertragung von Emotionen sein.
Es war bereits seit längerem bekannt, dass die sensorischen Signale, die in der Muskulatur und Haut des Gesichts bei emotionalen Gesichtsausdrücken entstehen (sog. "sensorisches Feedback") die subjektive Empfindung von Gefühlen verstärken. Unklar war jedoch, wie dieser Verstärkungsmechanismus im Einzelnen funktioniert.
Die Wissenschaftler untersuchten nun erstmals mittels funktioneller Magnet-Resonanz-Tomographie , wie die Gehirnaktivität beeinflusst wird, wenn das sensorische Feedback bei der Ausführung emotionaler Gesichtsausdrücke abgemildert wird. Dazu schwächten sie mit Hilfe einer kosmetischen Behandlung der "Zornesfalten" vorübergehend die Gesichtsmuskulatur der Versuchsteilnehmer.
Die Ergebnisse der Studie waren deutlich: Die Anwendung bewirkte nicht nur, dass die emotionale Mimik weniger ausgeprägt war, sondern führte gleichzeitig zu einer Abnahme der Gehirnaktivität im Bereich emotionsverarbeitender Hirnregionen. Und zeigt wie unser eigenes Gesicht Emotionen verstärkt
Dies liefert erstmals einen Beleg dafür, dass bei der Nachahmung emotionaler Gesichtsausdrücke sensorisches Feedback von Seiten der mimischen Muskulatur und Haut die Aktivität in emotionsverarbeitenden Netzwerken des Gehirns beeinflusst. Da Menschen dazu tendieren, die Gesichtsausdrücke ihres Gegenübers nachzuahmen, könnte dies einen wesentlichen Mechanismus für die Übertragung von Emotionen im Rahmen sozialer Kontakte darstellen.
Quelle :Tanja Schmidhofer | Informationsdienst Wissenschaft
Junge Männer und die Sprunggelenke
Warum können wir uns in die Gefühle des Gegenübers hineinversetzen ?Eine wichtige Spur hat eine interdisziplinäre Forschergruppe am Klinikum rechts der Isar der TU München gefunden: Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Signale, die von der Gesichtsmuskulatur und -haut ausgehen, die Hirnregionen beeinflussen, die für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich sind. Da Menschen häufig unbewusst die Gesichtsausdrücke ihres Gegenübers imitieren, könnte dies eine wesentliche Grundlage für die Übertragung von Emotionen sein.
Es war bereits seit längerem bekannt, dass die sensorischen Signale, die in der Muskulatur und Haut des Gesichts bei emotionalen Gesichtsausdrücken entstehen (sog. "sensorisches Feedback") die subjektive Empfindung von Gefühlen verstärken. Unklar war jedoch, wie dieser Verstärkungsmechanismus im Einzelnen funktioniert.
Die Wissenschaftler untersuchten nun erstmals mittels funktioneller Magnet-Resonanz-Tomographie , wie die Gehirnaktivität beeinflusst wird, wenn das sensorische Feedback bei der Ausführung emotionaler Gesichtsausdrücke abgemildert wird. Dazu schwächten sie mit Hilfe einer kosmetischen Behandlung der "Zornesfalten" vorübergehend die Gesichtsmuskulatur der Versuchsteilnehmer.
Die Ergebnisse der Studie waren deutlich: Die Anwendung bewirkte nicht nur, dass die emotionale Mimik weniger ausgeprägt war, sondern führte gleichzeitig zu einer Abnahme der Gehirnaktivität im Bereich emotionsverarbeitender Hirnregionen. Und zeigt wie unser eigenes Gesicht Emotionen verstärkt
Dies liefert erstmals einen Beleg dafür, dass bei der Nachahmung emotionaler Gesichtsausdrücke sensorisches Feedback von Seiten der mimischen Muskulatur und Haut die Aktivität in emotionsverarbeitenden Netzwerken des Gehirns beeinflusst. Da Menschen dazu tendieren, die Gesichtsausdrücke ihres Gegenübers nachzuahmen, könnte dies einen wesentlichen Mechanismus für die Übertragung von Emotionen im Rahmen sozialer Kontakte darstellen.
Quelle :Tanja Schmidhofer | Informationsdienst Wissenschaft
Emotionen Forschung Gehirn Gesicht Zornesfalten Mimik Studie