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Stark belastete Ware fand Greenpeace bei Edeka, Aldi, Kaisers-Tengelmann und Kaufhof. Produkte von Rewe und Lidl schneiden besser ab. Besonders negativ fallen Paprikapulver, Dill und getrocknete Petersilie auf. Dagegen sind Pfeffer, frische Petersilie und Ingwer meist gering belastet. Mit illegalen Spritzmitteln belastete Ware gelangt zum einen durch Importe aus Übersee auf den EU-Lebensmittelmarkt. Zum anderen werden auch in der EU immer wieder unerlaubte Pestizide eingesetzt. Wiederholt hatte Greenpeace in den vergangenen Jahren illegale Spritzmittel auch in Obst und Gemüse nachgewiesen.
"Die EU-Verbraucherschutzpolitiker betreiben Grenzwert-Kosmetik, statt endlich wirksam gegen die Pestizid-Belastungen vorzugehen," kritisiert die Umweltorganisation. Durch die neuen, sehr viel laxeren EU-Höchstmengen, kommt es seit Anfang September dieses Jahres zu deutlich weniger Grenzwertüberschreitungen als zuvor. Nach den alten deutschen Höchstmengen aus dem Jahr 2005 hätte es vier Mal mehr Beanstandungen gegeben.
Quelle: Greenpeace
Spritzgift in Paprika und andern Gewürzen
Greenpeace warnt vor gefährlicher Belastung: Bis zu 22 verschiedene Pestizide stecken in einem einzigen Gläschen Paprikagewürz. Drei von 33 getesteten Produkten überschreiten oder erreichen die EU-Grenzwerte. Das ist das Ergebnis des aktuellen Pestizid-Tests, in dem fünf der beliebtesten Gewürze und Kräuter unter die Lupe genommen wurden. Das Paprikagewürz der Marke "Spice Islands" von Edeka und der Marke "Wagner" von Kaufhof sowie getrockneter Petersilie der Marke "Le Gusto" von Aldi sind übermäßig belastet. Viele der insgesamt 53 gefundenen Pestizide sind gesundheitlich besonders bedenklich. 18 davon sind in der EU nicht zugelassen. Greenpeace erstattete Anzeige bei den zuständigen Behörden.Stark belastete Ware fand Greenpeace bei Edeka, Aldi, Kaisers-Tengelmann und Kaufhof. Produkte von Rewe und Lidl schneiden besser ab. Besonders negativ fallen Paprikapulver, Dill und getrocknete Petersilie auf. Dagegen sind Pfeffer, frische Petersilie und Ingwer meist gering belastet. Mit illegalen Spritzmitteln belastete Ware gelangt zum einen durch Importe aus Übersee auf den EU-Lebensmittelmarkt. Zum anderen werden auch in der EU immer wieder unerlaubte Pestizide eingesetzt. Wiederholt hatte Greenpeace in den vergangenen Jahren illegale Spritzmittel auch in Obst und Gemüse nachgewiesen.
"Die EU-Verbraucherschutzpolitiker betreiben Grenzwert-Kosmetik, statt endlich wirksam gegen die Pestizid-Belastungen vorzugehen," kritisiert die Umweltorganisation. Durch die neuen, sehr viel laxeren EU-Höchstmengen, kommt es seit Anfang September dieses Jahres zu deutlich weniger Grenzwertüberschreitungen als zuvor. Nach den alten deutschen Höchstmengen aus dem Jahr 2005 hätte es vier Mal mehr Beanstandungen gegeben.
Quelle: Greenpeace
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