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Stiftung fördert Erforschung seltener Erkrankungen

Prof. Ertan Mayatepek aus Düsseldorf hat mit seinen Forschungen dazu beigetragen, dass Kinder, die an einer seltenen, tödlich verlaufenden Stoffwechselstörung leiden, eine Chance zum Weiterleben haben. Die Düsseldorfer Klüh-Stiftung verlieh dem Mediziner einen mit 25.000 Euro dotierten Preis.

Prof. Mayatepek war in den USA und Heidelberg tätig, bevor er vor sechs Jahren als Professor für Kinderheilkunde an die Heinrich-Heine-Universität berufen wurde. Sein vielschichtiges Forschungsthema hat sich kürzlich um eine weitere, neue Stoffwechselkrankheit erweitert. Folge dieses neu festgestellten Krankheitsbildes sind geistige und körperliche Behinderung, fehlende Reflexe und Taubheit.

Das Forschungsgebiet gehört zu denen, die üblicherweise durch das große Raster öffentlicher Förderung fallen. Genau deshalb setzt die Klüh-Stiftung hier einen Förderschwerpunkt. Die Stiftung wurde 1986 errichtet und hat seitdem 428.000 Euro ausgeschüttet. Stiftungsgeber ist Josef Klüh, Geschäftsführender Gesellschafter der Klüh-Gruppe.

Quelle: Osicom GmbH

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03.11.2008