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Während für den Laien Besenreiser, Krampfadern und Co. eher ein kosmetisches Problem darstellen, sind sie für den Mediziner sichtbare Anzeichen krankhafter Venenveränderungen. Unter einer Krampfader versteht der Mediziner eine krankhaft erweiterte Vene, in der die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut kann deshalb im Stehen oder Sitzen nicht mehr schnell genug aus den Beinen zum Herzen zurücktransportiert werden. Dadurch schwellen die Beine an, es kommt zum „Venenstau“. Weil viele Venenerkrankungen oft zu lange unerkannt bleiben oder unterschätzt werden, sollten die Hausärzte regelmäßig die Beine ihrer Patienten kontrollieren und im Zweifelsfall an einen Spezialisten überweisen“, appelliert Dr. Bulling an seine Kollegen.
Besenreiser und Krampfadern werden häufig operativ oder mit Laser entfernt. Basisbehandlung aller Venenerkrankungen ist jedoch die Kompressionstherapie. „Die Kompressionstherapie – sei es anfangs mit Kompressionsverbänden oder in der Langzeitbehandlung mit Kompressionsstrümpfen – funktioniert mit Druck, der auf das Gewebe und die Gefäße ausgeübt wird“, erklärt Dr. Bulling. „Dadurch werden die erweiterten Venen auf ihren normalen Durchmesser zusammengedrückt, die Venenklappen schließen wieder und das Blut staut sich nicht mehr in den Beinen.“
Quelle: eurocom
Venenkrämpfe lassen sich vermeiden
Venenerkrankungen sind Volkskrankheiten. Rund 90 Prozent aller Deutschen haben Veränderungen an ihren Venen, berichtet der Kölner Venenspezialist Dr. Bernhard Bulling aus seiner Praxis. Damit tritt Bulling der verbreiteten Annahme entgegen, dass Venenerkrankungen in erster Linie ältere Frauen betreffen: „Zwar haben Frauen beispielsweise aufgrund hormoneller Veränderungen in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko. Aber auch Männer und sogar jüngere Menschen leiden in nicht unerheblichem Maße an Venenerkrankungen.“Während für den Laien Besenreiser, Krampfadern und Co. eher ein kosmetisches Problem darstellen, sind sie für den Mediziner sichtbare Anzeichen krankhafter Venenveränderungen. Unter einer Krampfader versteht der Mediziner eine krankhaft erweiterte Vene, in der die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut kann deshalb im Stehen oder Sitzen nicht mehr schnell genug aus den Beinen zum Herzen zurücktransportiert werden. Dadurch schwellen die Beine an, es kommt zum „Venenstau“. Weil viele Venenerkrankungen oft zu lange unerkannt bleiben oder unterschätzt werden, sollten die Hausärzte regelmäßig die Beine ihrer Patienten kontrollieren und im Zweifelsfall an einen Spezialisten überweisen“, appelliert Dr. Bulling an seine Kollegen.
Besenreiser und Krampfadern werden häufig operativ oder mit Laser entfernt. Basisbehandlung aller Venenerkrankungen ist jedoch die Kompressionstherapie. „Die Kompressionstherapie – sei es anfangs mit Kompressionsverbänden oder in der Langzeitbehandlung mit Kompressionsstrümpfen – funktioniert mit Druck, der auf das Gewebe und die Gefäße ausgeübt wird“, erklärt Dr. Bulling. „Dadurch werden die erweiterten Venen auf ihren normalen Durchmesser zusammengedrückt, die Venenklappen schließen wieder und das Blut staut sich nicht mehr in den Beinen.“
Quelle: eurocom
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