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Volkskrankheit Parodontitis und Diabetes

In Deutschland leben geschätzte acht Millionen Diabetiker. Für sie sollte die Mundhygiene eine ganz besondere Rolle spielen. Durch hohe Blutzuckerwerte sind Diabetiker besonders anfällig für Zahnfleischprobleme wie Parodontitis. Veränderungen im Bereich der Blutgefäße schwächen die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates. Leider eine ideale Voraussetzung für Zahnfleisch-Entzündungen. Zudem schwächt die Zuckerkrankheit oftmals das Immunsystem und Bakterien können sich in der Mundhöhle stärker vermehren. Ist eine Entzündung im Mund vorhanden, verschlechtert sich der Blutzuckerwert weiter. Für alle Diabetiker ist es also besonders wichtig, einer Parodontitis rechtzeitig vorzubeugen.

Aus zahnmedizinischer Sicht ist die regelmäßige Prophylaxe in der Zahnarztpraxis anzuraten. Hier gibt es allerdings gewaltige Unterschiede, erklärt Dentalhygienikerin Sylvia Fresmann. Nur zwei Mal im Jahr die Zähne eine halbe Stunde lang reinigen zu lassen hat nichts mit moderner Prophylaxe zu tun. Jeder Mensch hat ein persönliches Risiko für eine Parodontitis, das durch eine standardisierte Diagnose und eine Risikobewertung regelmäßig bestimmt werden sollte.

Das Prophylaxe-Konzept Scan von goDentis geht über eine normale professionelle Zahnreinigung hinaus. Auf Basis des individuellen Parodontitis- und Karies-Risikos wird für jeden Patienten ein persönlicher Zahnpflegeplan entwickelt. Erst nach eingehender Untersuchung und der Bewertung des aktuellen Zustandes von Zähnen und Zahnfleisch entscheiden die Zahnprofis über Art und Umfang der Behandlung.

Quelle: goDentis.de

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14.11.2008