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Wenn Darmkrebs rechtzeitiger erkannt wird, hat er sehr gute Heilungschancen. Doch wenn die ersten Anzeichen dafür auftreten, wie zum Beispiel Blut im Stuhl, hat der Krebs bereits lange unbemerkt im Körper geschlummert.
Nur wenn die Ärzte die Gewebeveränderung frühzeitig erkennen, können sie Krebsvorstufen, wie etwa Polypen, meist noch entfernen. Für alle Versicherten bieten deshalb die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 50. Lebensjahr ein Früherkennungsprogramm für Darmkrebs an. Ziel ist, dass deutlich weniger Menschen an diesem häufigen Tumor sterben müssen.
Mit ihrer Studie zeigen nun Professor Dr. Hermann Brenner und seine Mitarbeitern, dass mehr Leben gerettet werden könnten, wenn familiär vorbelastete Menschen schon ab 40 Jahren mit der Früherkennung beginnen würden.
Die Studie ergab, dass 0,4 Prozent der Männer ohne familiäre Vorbelastung bis zum Alter von 45 Jahren an Darmkrebs erkranken. Mit 60 Jahren sind es bereits 1,7 Prozent. Männer aus vorbelasteten Familien hingegen erreichen diese Quote im Schnitt bereits neun Jahre früher. So wurde bei 0,4 Prozent der Männer aus vorbelasteten Familien bereits bis zu ihrem 36. Lebensjahr die Diagnose Darmkrebs gestellt. Bei unbelasteten Familien wird dieser Wert erst im 45. Lebensjahr erreicht.
Noch markanter ist der Unterschied bei den Frauen: Hier wird Darmkrebs bei Menschen aus vorbelasteten Familien im Durchschnitt zehn bis elf Jahre früher diagnostiziert, als bei der Vergleichsgruppe, in denen es keine Darmkrebserkrankung in der Familie gab.
Daher empfehlen die Wissenschaftler bei familiärer Vorbelastung dringend, schon ab 40 Jahren mit den Früherkennungsuntersuchungen zu beginnen. Mit jährlich schätzungsweise 37 000 Neuerkrankungen bei Männern und 36 000 bei Frauen ist Dickdarm-, Mast- und Enddarmkrebs die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Leider noch zu oft mit tödlichem Ausgang
Dr. Stefanie Seltmann, Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Vorsicht bei Darmkrebs in der Familie
Menschen, in deren Familie bereits Darmkrebs aufgetreten ist, haben ein höheres Risiko ebenfalls daran zu erkranken, als die übrige Bevölkerung. Deshalb sollten Personen mit diesem familiären Hintergrund bereits im Alter von 40 Jahren mit der Früherkennung beginnen. Das empfehlen Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum in ihrer gerade veröffentlichten Studie.Wenn Darmkrebs rechtzeitiger erkannt wird, hat er sehr gute Heilungschancen. Doch wenn die ersten Anzeichen dafür auftreten, wie zum Beispiel Blut im Stuhl, hat der Krebs bereits lange unbemerkt im Körper geschlummert.
Nur wenn die Ärzte die Gewebeveränderung frühzeitig erkennen, können sie Krebsvorstufen, wie etwa Polypen, meist noch entfernen. Für alle Versicherten bieten deshalb die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 50. Lebensjahr ein Früherkennungsprogramm für Darmkrebs an. Ziel ist, dass deutlich weniger Menschen an diesem häufigen Tumor sterben müssen.
Mit ihrer Studie zeigen nun Professor Dr. Hermann Brenner und seine Mitarbeitern, dass mehr Leben gerettet werden könnten, wenn familiär vorbelastete Menschen schon ab 40 Jahren mit der Früherkennung beginnen würden.
Die Studie ergab, dass 0,4 Prozent der Männer ohne familiäre Vorbelastung bis zum Alter von 45 Jahren an Darmkrebs erkranken. Mit 60 Jahren sind es bereits 1,7 Prozent. Männer aus vorbelasteten Familien hingegen erreichen diese Quote im Schnitt bereits neun Jahre früher. So wurde bei 0,4 Prozent der Männer aus vorbelasteten Familien bereits bis zu ihrem 36. Lebensjahr die Diagnose Darmkrebs gestellt. Bei unbelasteten Familien wird dieser Wert erst im 45. Lebensjahr erreicht.
Noch markanter ist der Unterschied bei den Frauen: Hier wird Darmkrebs bei Menschen aus vorbelasteten Familien im Durchschnitt zehn bis elf Jahre früher diagnostiziert, als bei der Vergleichsgruppe, in denen es keine Darmkrebserkrankung in der Familie gab.
Daher empfehlen die Wissenschaftler bei familiärer Vorbelastung dringend, schon ab 40 Jahren mit den Früherkennungsuntersuchungen zu beginnen. Mit jährlich schätzungsweise 37 000 Neuerkrankungen bei Männern und 36 000 bei Frauen ist Dickdarm-, Mast- und Enddarmkrebs die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Leider noch zu oft mit tödlichem Ausgang
Dr. Stefanie Seltmann, Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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