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Wieder mehr Umstellungen auf Biolandbau

Trotz des Bio-Booms stellten in den vergangenen Jahren vergleichsweise wenig konventionell wirtschaftende Betriebe auf Ökolandbau um. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Mit der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft nehmen die Betriebe einen erheblichen Verwaltungsaufwand in Kauf.

Auch die im Biobereich notwendigen Kontrollen nach erfolgter Umstellung erfordern zusätzlichen Arbeitsaufwand. Und von der verbesserten staatlichen Förderung, die grundsätzlich einen Anreiz für die Umstellung bietet, profitieren überwiegend Betriebe auf extensiv bewirtschafteten Grünlandstandorten. In diesem Jahr gab es trotz dieser Hürden ein verstärktes Interesse an der betrieblichen Umstellung auf Ökolandbau. Die vorliegenden Studien untersuchen die Gründe dieser Entwicklung.

"Durch die höheren Energiepreise verteuern sich auch Düngemittel und Pestizide für konventionelle Landwirte, wodurch der Ökolandbau als Anbausystem attraktiver wird. Gleichzeitig sehen immer mehr Bauern die gestiegenen Marktchancen für Biolebensmittel und die höheren Preise, die damit im Handel erzielt werden können. Dort, wo einzelne Biobetriebe seit Längerem erfolgreich wirtschaften, haben sich bereits regelrechte Umstellungszentren gebildet. Diese zeigen seit Jahren, wie sich als Biolandwirt erfolgreich wirtschaften lässt.", teilt der Bioland Erzeugerring Bayern e.V. mit.

Quelle: oekolandbau.de

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19.10.2008