ZURÜCK
NEWS
Völlerei - nicht Faulheit - dürfte der Grund für die Fettsucht in der Industriewelt sein. Zu diesem Schluss kommt ein US-niederländisches Forscherteam.Die Wissenschaftler konnten deutlich zeigen, dass sich die Bewegungsaktivität der Menschen in den USA und in Europa seit den 1980er Jahren nicht zum Negativen hin geändert hat.
Zahlreiche Forscher haben den Bewegungsmangel und den "inaktiven" Lebensstil für die rasche Zunahme der Fettsucht verantwortlich gemacht. Allerdings haben nur wenige Untersuchungen gemessen, ob die Lebensstil-Änderungen die Menge an zugeführter Energie, die verbrannt wird, verringert hat. Das wurde nun nachgeholt durch eine Untersuchung die wertet, wie viel Energie durch körperliche Aktivitäten in den vergangenen 25 Jahren verloren ging.
Demnach gab es keinen signifikanten Rückgang der Bewegungsaktivitäten. Zwar habe die Fettsucht bereits Anfang der 1980er Jahr begonnen, aber Menschen waren während der Abendstunden immer schon inaktiver. Es ist zwar neu, dass man länger vor dem Video oder vor dem Computer sitzt, aber das hat offensichtlich keine Auswirkungen auf den generellen Energieverbrauch.
Wenn wir also nicht weniger körperliche Aktivitäten setzen, dann muss es wohl die Menge an Nahrungsmitteln sein, die das durchschnittliche Gewicht in die Höhe schnellen lässt. Wenn man das ganze Fettleibigkeitsproblem lösen will, muss man die Menge an zugeführter Nahrung deutlich reduzieren", so der Forscher.
Über die Rolle der Fettzellen werden immer neue Details bekannt: Deutsche Forscher haben nun herausgefunden, dass Fettgewebe um die Gelenke die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen kann. Denn Fettzellen setzen Botenstoffe frei und diese steuern entzündliche rheumatische Vorgänge und treiben den für Rheuma typischen Abbau der Gelenke voran. Das gelte allerdings sowohl für dicke als auch für dünne Menschen.
Wolfgang Weitlaner | Quelle: pressetext.austria
Zuviel des Guten oder allgemeine Faulheit, was steuert Fettsucht ?
Das Ergebnis ist eindeutig :Völlerei - nicht Faulheit - dürfte der Grund für die Fettsucht in der Industriewelt sein. Zu diesem Schluss kommt ein US-niederländisches Forscherteam.Die Wissenschaftler konnten deutlich zeigen, dass sich die Bewegungsaktivität der Menschen in den USA und in Europa seit den 1980er Jahren nicht zum Negativen hin geändert hat.
Zahlreiche Forscher haben den Bewegungsmangel und den "inaktiven" Lebensstil für die rasche Zunahme der Fettsucht verantwortlich gemacht. Allerdings haben nur wenige Untersuchungen gemessen, ob die Lebensstil-Änderungen die Menge an zugeführter Energie, die verbrannt wird, verringert hat. Das wurde nun nachgeholt durch eine Untersuchung die wertet, wie viel Energie durch körperliche Aktivitäten in den vergangenen 25 Jahren verloren ging.
Demnach gab es keinen signifikanten Rückgang der Bewegungsaktivitäten. Zwar habe die Fettsucht bereits Anfang der 1980er Jahr begonnen, aber Menschen waren während der Abendstunden immer schon inaktiver. Es ist zwar neu, dass man länger vor dem Video oder vor dem Computer sitzt, aber das hat offensichtlich keine Auswirkungen auf den generellen Energieverbrauch.
Wenn wir also nicht weniger körperliche Aktivitäten setzen, dann muss es wohl die Menge an Nahrungsmitteln sein, die das durchschnittliche Gewicht in die Höhe schnellen lässt. Wenn man das ganze Fettleibigkeitsproblem lösen will, muss man die Menge an zugeführter Nahrung deutlich reduzieren", so der Forscher.
Über die Rolle der Fettzellen werden immer neue Details bekannt: Deutsche Forscher haben nun herausgefunden, dass Fettgewebe um die Gelenke die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen kann. Denn Fettzellen setzen Botenstoffe frei und diese steuern entzündliche rheumatische Vorgänge und treiben den für Rheuma typischen Abbau der Gelenke voran. Das gelte allerdings sowohl für dicke als auch für dünne Menschen.
Wolfgang Weitlaner | Quelle: pressetext.austria
Fettsucht Abnehmen Bewegung Studie Rheuma Fettzellen